Playstation Portable: Sony kappt bald Verbindung zum Online-Store
Wer noch immer gern mit seiner Playstation Portable (PSP) unterwegs spielt, wird es bald deutlich schwerer haben, an weitere Games zu kommen. Denn Sony kappt demnächst die Verbindung zum Online-Store für digitale Inhalte. Einen Termin nannte das Unternehmen bisher aber nur für Japan.
Im kommenden März wird demnach die Unterstützung der Download-Plattform für die portable Spielekonsole eingestellt, hieß es. Wann dies auch in anderen Ländern der Fall sein wird, ist noch nicht ganz klar. Und auch hinter die Beweggründe können durchaus Fragezeichen gestellt werden - denn ein grundsätzliches Support-Ende bedeutet dies für das Gerät keineswegs.
Die PSP ist durchaus in die Jahre gekommen. Seit 2005 ist das Spielesystem hierzulande erhältlich und bietet somit von Seiten der Hardware-Ausstattung nicht einmal mehr annähernd das, was man selbst mit einem preiswerten Smartphone in der Tasche hat. Trotzdem gibt es durchaus noch aktive Nutzer.
Wenn diese ihre portablen Konsolen zukünftig aber mit neuen Spielen bestücken wollen, geht das nur noch über einen Umweg. Denn erhältlich sind verschiedene Titel dann zwar noch, doch müssen diese über einen PC, eine Playstation 3 oder PS Vita im Online-Shop gekauft werden. Anschließend können sie von dort auch an eine PSP übertragen werden.
Insofern dürfte der Schritt wohl vor allem bedeuten, dass Sony die noch verbliebenen Nutzer der PSP sanft aber bestimmt dazu drängen will, auf neuere Geräte umzusteigen. Eine endgültige Einstellung des Supports kann daher durchaus in absehbarer Zeit erfolgen.
Zur Zeit ihrer Markteinführung war die PSP durchaus ein vielbeachtetes Produkt. Für die damalige Zeit war eine ziemlich leistungsfähige Hardware verbaut, was letztlich zu weit über 150 Millionen verkauften Exemplaren führte. Neuere portable Konsolen haben es aber immer schwerer, gegen die allgegenwärtigen Smartphones, die zur beliebtesten mobilen Spieleplattform geworden sind, anzustinken.
Die PSP ist durchaus in die Jahre gekommen. Seit 2005 ist das Spielesystem hierzulande erhältlich und bietet somit von Seiten der Hardware-Ausstattung nicht einmal mehr annähernd das, was man selbst mit einem preiswerten Smartphone in der Tasche hat. Trotzdem gibt es durchaus noch aktive Nutzer.
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Insofern dürfte der Schritt wohl vor allem bedeuten, dass Sony die noch verbliebenen Nutzer der PSP sanft aber bestimmt dazu drängen will, auf neuere Geräte umzusteigen. Eine endgültige Einstellung des Supports kann daher durchaus in absehbarer Zeit erfolgen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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