James Bond nutzt nur das "Beste" und damit kein Sony-Smartphone
Product Placement, weniger schmeichelhaft als Schleichwerbung bezeichnet, ist in Hollywood-Filmen gang und gäbe, "zufällig" trinkt niemand ein bestimmtes Getränk, fährt eine spezielle Automarke oder telefoniert mit einem spezifischen Smartphone. Meist regiert hier das Geld, wer am meisten zahlt, der bekommt den Zuschlag. Nicht zwangsläufig beim Agenten mit der Doppelnull.
Diese Woche kommt der neue James Bond-Streifen Spectre in die Kinos und man kann eigentlich davon ausgehen, dass dieser ein Hit wird. Entsprechend werden viele Leute 007 etwa dabei zusehen können, welches Auto er fährt. Das allerdings ist mehr als "nur" simples Marketing, sondern ein essentieller Teil von Bond-Filmen (in Spectre ist es übrigens wieder Bonds britische Hausmarke).
Besonders begehrt war in Sachen Produktplatzierung das Smartphone, das Daniel Craig im Film in seiner Hand halten sollte: So hat Sony laut einem Bericht von Business Insider insgesamt 18 Millionen Dollar geboten (fünf Millionen Dollar offenbar direkt an Bond-Darsteller Craig), damit im Film ein Xperia Z4 gezeigt wird.
Doch laut einer durchgesickerten Mail habe es seitens der Macher auch "kreative" Bedenken gegeben: Demnach hätten sich sowohl Regisseur Sam Mendes als auch Hauptdarsteller Daniel Craig gegen Sony ausgesprochen: "Ihrer subjektiven/objektiven Ansicht nach verwendet James Bond nur das 'Beste' und sie denken, dass ein Sony-Phone nicht das 'Beste' ist", so ein hochrangiger Vertreter von Columbia Pictures (das wohlgemerkt zu Sony Pictures Entertainment gehört).
Aus der geleakten Mail (die aus dem Fundus des Sony Pictures-Hacks stammt) geht nicht hervor, ob die Macher auch Samsung einen Korb gegeben haben bzw. was man für ein "Bond-würdiges" Smartphone hält.
Besonders begehrt war in Sachen Produktplatzierung das Smartphone, das Daniel Craig im Film in seiner Hand halten sollte: So hat Sony laut einem Bericht von Business Insider insgesamt 18 Millionen Dollar geboten (fünf Millionen Dollar offenbar direkt an Bond-Darsteller Craig), damit im Film ein Xperia Z4 gezeigt wird.
Samsung
Im Zuge der Verhandlungen gab auch Samsung ein Angebot ab, die Koreaner offerierten 50 Millionen Dollar für eine generelle Marketing-Zusammenarbeit und fünf Millionen Dollar drauf, wenn Bond im Film zu einem Samsung-Smartphone greift.Doch laut einer durchgesickerten Mail habe es seitens der Macher auch "kreative" Bedenken gegeben: Demnach hätten sich sowohl Regisseur Sam Mendes als auch Hauptdarsteller Daniel Craig gegen Sony ausgesprochen: "Ihrer subjektiven/objektiven Ansicht nach verwendet James Bond nur das 'Beste' und sie denken, dass ein Sony-Phone nicht das 'Beste' ist", so ein hochrangiger Vertreter von Columbia Pictures (das wohlgemerkt zu Sony Pictures Entertainment gehört).
Aus der geleakten Mail (die aus dem Fundus des Sony Pictures-Hacks stammt) geht nicht hervor, ob die Macher auch Samsung einen Korb gegeben haben bzw. was man für ein "Bond-würdiges" Smartphone hält.
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