Sony braucht mehr Kapazitäten für Fotosensoren - holt Toshiba-Werk
Der japanische Elektronikkonzern Sony hat früheren Gerüchten jetzt eine offizielle Bestätigung folgen lassen: Man wird die Produktion von Kamera-Sensoren des Konkurrenten Toshiba übernehmen. Die Chips haben sich in letzter Zeit zu einem sehr wichtigen Geschäftszweig von Sony entwickelt.
Die CMOS-Sensoren des Unternehmens kommen inzwischen in zahlreichen Smartphones zum Einsatz und gelten hier mit als Qualitätsmerkmal. Allerdings hatte man wohl Probleme, mit den bisherigen Produktionsanlagen die Nachfrage noch zu decken. Daher verhandelte man nun mit Toshiba und wird dessen Produktionsanlagen und die Beschäftigten des CMOS-Werkes im japanischen Oita unter die eigenen Fittiche nehmen.
Auch wenn es natürlich nicht so stark in der öffentlichen Wahrnehmung steht, ist das Sensor-Geschäft für Sony zu einer wichtigen Stütze geworden. Hier hat das Unternehmen beispielsweise die größten Chancen, ordentlich vom boomenden Smartphone-Markt zu profitieren - was mit eigenen Mobiltelefonen bisher eher mäßig gelingt. Eine ganze Reihe wichtiger Hersteller verlässt sich in seinen High End-Modellen inzwischen auf Sony-Sensoren.
Mit dem Toshiba-Werk soll es zukünftig möglich sein, wesentlich größere Mengen der eigenen Chips zu produzieren und die Investitionen in neue Fertigungsanlagen gleichzeitig in Grenzen zu halten. Denn letztlich kommt es bei einzelnen Komponenten, die in Millionen von Smartphones verbaut werden sollen, faktisch auf jeden Cent an, um einen Auftrag am Ende zu erhalten oder eben nicht.
Die beiden Unternehmen haben in einem Vorvertrag nun festgelegt, dass man bis zum Jahresende die endgültigen Details ausgehandelt haben will. Das Werk soll dann bis zum März des kommenden Jahres - wenn Sonys laufendes Geschäftsjahr endet, komplett den Besitzer gewechselt haben. Dies passt in Sonys laufenden Konzernumbau, in dessen Rahmen das CMOS-Geschäft in eine eigenständige Tochtergesellschaft ausgegliedert werden soll. Unter deren Dach würde dann auch das neu hinzugekaufte Werk weiterlaufen.
Auch wenn es natürlich nicht so stark in der öffentlichen Wahrnehmung steht, ist das Sensor-Geschäft für Sony zu einer wichtigen Stütze geworden. Hier hat das Unternehmen beispielsweise die größten Chancen, ordentlich vom boomenden Smartphone-Markt zu profitieren - was mit eigenen Mobiltelefonen bisher eher mäßig gelingt. Eine ganze Reihe wichtiger Hersteller verlässt sich in seinen High End-Modellen inzwischen auf Sony-Sensoren.
Mit dem Toshiba-Werk soll es zukünftig möglich sein, wesentlich größere Mengen der eigenen Chips zu produzieren und die Investitionen in neue Fertigungsanlagen gleichzeitig in Grenzen zu halten. Denn letztlich kommt es bei einzelnen Komponenten, die in Millionen von Smartphones verbaut werden sollen, faktisch auf jeden Cent an, um einen Auftrag am Ende zu erhalten oder eben nicht.
Die beiden Unternehmen haben in einem Vorvertrag nun festgelegt, dass man bis zum Jahresende die endgültigen Details ausgehandelt haben will. Das Werk soll dann bis zum März des kommenden Jahres - wenn Sonys laufendes Geschäftsjahr endet, komplett den Besitzer gewechselt haben. Dies passt in Sonys laufenden Konzernumbau, in dessen Rahmen das CMOS-Geschäft in eine eigenständige Tochtergesellschaft ausgegliedert werden soll. Unter deren Dach würde dann auch das neu hinzugekaufte Werk weiterlaufen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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