Nach Pipi-Attacke: Google Map Maker ist wieder da, mit Moderation
Im Juli hatte es der Suchmaschinenanbieter bereits angekündet, den Google Map Maker nach dem Skandal um den auf ein Apple-Logo pinkelnden Androiden wieder freizugeben. Jetzt ist das Tool seit dieser Woche auch wieder in Deutschland nutzbar. Doch Google hat aus dem Vorfall gelernt und einiges umgebaut.
Nach der Abschaltung des Map Makers hatte Google einige Länder-Versionen recht schnell wieder freigegeben. Deutschland - und 44 weitere Länder, darunter auch die USA - waren erst in dieser Woche wieder dran. Zunächst einmal können sich jetzt interessierte Nutzer ab sofort für den Posten als "Regional Lead" bewerben. Der Regional Lead soll in Zukunft als Chef einer Region neue Einträge freischalten können. Neue Maps stehen damit nun also ab sofort unter einer Moderation aus der Community selbst. Einige Freigaben wird aber nur Google selbst vornehmen können, heißt es in einer Erklärung zu dem neuen Feature. Die Bewerbungen für die Leads laufen ab sofort über ein Google Formular.
Der Google Map Maker ist zurück...
... mit einigen Änderungen.
Wer jetzt mit dem Map Maker arbeitet, bekommt bei jeder Änderungen erst einmal den Status "Ausstehend" an seiner Eintragung zu sehen. Ausstehend sind alle Änderungen und Eintragung bis zur Kontrolle durch einen Google-Mitarbeiter oder einem freiwilligen Regional Lead.
Vor dem Vorfall mit dem als beleidigend eingestuften Abbild des Maskottchens hatte es bereits einen Versuch mit Moderationen für Eintragungen gegeben. Allerdings wird jetzt jeder neue Eintrag von normalen Nutzern erst durch eine Moderation müssen, zuvor hatte man eine Art Zufallsprinzip für die Prüfung der Inhalte.
Siehe auch: Pinkelnder Androide hat Folgen: Google schließt Map Maker vorläufig
Der Google Map Maker ist zurück...
... mit einigen Änderungen.
Wer jetzt mit dem Map Maker arbeitet, bekommt bei jeder Änderungen erst einmal den Status "Ausstehend" an seiner Eintragung zu sehen. Ausstehend sind alle Änderungen und Eintragung bis zur Kontrolle durch einen Google-Mitarbeiter oder einem freiwilligen Regional Lead.
Keine Figuren mehr
Pinkelnde Androiden wird es in Zukunft aber so oder so erst einmal nicht geben. Denn Google hat entschieden, das Feature, mit dem die Polygone eingefügt werden konnten, und durch die der ganze Stress um den Map Maker erst aufkam, weiterhin zu sperren. Man kann damit also nicht mehr so einfach Figuren wie das Android-Maskottchen in eine Map einfügen. Die Polygone sind im Bearbeitungsmodus schlichtweg gesperrt.Vor dem Vorfall mit dem als beleidigend eingestuften Abbild des Maskottchens hatte es bereits einen Versuch mit Moderationen für Eintragungen gegeben. Allerdings wird jetzt jeder neue Eintrag von normalen Nutzern erst durch eine Moderation müssen, zuvor hatte man eine Art Zufallsprinzip für die Prüfung der Inhalte.
Siehe auch: Pinkelnder Androide hat Folgen: Google schließt Map Maker vorläufig
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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