Google schaltet Map Maker auch für Deutschland frei
Google erlaubt es nun auch deutschen Nutzern, durch den Dienst Map Maker das vorhandene Kartenmaterial des Suchmaschinen-Riesen zu verbessern. Eine hierzulande sinnvolle Idee ist es etwa, Fahrrad- und Schleichwege einzupflegen.
Um der Community die Kartenpflege zu erleichtern, liegen die Anleitungen jetzt auch auf Deutsch vor. Um Map Maker zu nutzen, muss eine Anmeldung über ein Google-Konto erfolgen. Dann lassen sich nicht nur unbekannte Wege, auch Orte, Geschäfte, Sehenswürdigkeiten usw. eintragen, sondern auch bestehende Angaben korrigieren.
Für die Freigabe nutzt Google eigene Mitarbeiter und die Community. Damit soll sichergestellt werden, dass nicht absichtlich Fehler den Weg ins Kartenmaterial finden. Für Verkehrsteilnehmer ist der Dienst etwa deshalb interessant, weil so Umleitungen, Straßensperrungen und ähnliche Besonderheiten schnell und zuverlässig aktualisiert und vom Navigationsdienst berücksichtigt werden können.
Im Fall von Nordkorea und anderen fragwürdigen Staaten hat der Dienst aber auch eine politische Dimension: Insider können von Straflagern bis zu geheimen Flugplätzen ihnen bekannte Informationen in die Karten eintragen und so zur Transparenz beitragen in Gebieten, die eigentlich politisch gewollt Terra Inkognito sein sollen.
Auf die Mitarbeit der Nutzer setzt auch das OpenStreetMap-Projekt, welches in Tests teilweise besser abschnitt als kommerzielle Navigationssysteme. Wie wichtig Kartendienste geworden sind, haben im vergangenen Jahr die Reaktionen gezeigt, als Apple sich genötigt sah, sich bei seinen Kunden für fehlerhafte Karten zu entschuldigen.
Für die Freigabe nutzt Google eigene Mitarbeiter und die Community. Damit soll sichergestellt werden, dass nicht absichtlich Fehler den Weg ins Kartenmaterial finden. Für Verkehrsteilnehmer ist der Dienst etwa deshalb interessant, weil so Umleitungen, Straßensperrungen und ähnliche Besonderheiten schnell und zuverlässig aktualisiert und vom Navigationsdienst berücksichtigt werden können.
Im Fall von Nordkorea und anderen fragwürdigen Staaten hat der Dienst aber auch eine politische Dimension: Insider können von Straflagern bis zu geheimen Flugplätzen ihnen bekannte Informationen in die Karten eintragen und so zur Transparenz beitragen in Gebieten, die eigentlich politisch gewollt Terra Inkognito sein sollen.
Auf die Mitarbeit der Nutzer setzt auch das OpenStreetMap-Projekt, welches in Tests teilweise besser abschnitt als kommerzielle Navigationssysteme. Wie wichtig Kartendienste geworden sind, haben im vergangenen Jahr die Reaktionen gezeigt, als Apple sich genötigt sah, sich bei seinen Kunden für fehlerhafte Karten zu entschuldigen.
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