PC-Markt: Die zarten Hoffnungen für dieses Jahr sind wieder weg
In den Prognosen der Marktforscher keimte hinsichtlich der Entwicklung des PC-Marktes in den letzten Monaten immer wieder einmal etwas Hoffnung auf. Doch die neuesten Berechnungen der IDC verpassen dem nun einen ordentlichen Dämpfer: Auch in diesem Jahr werden die Absatzzahlen wohl wesentlich niedriger ausfallen als erwartet.
In einer früheren Prognose hatten die Marktforscher noch von einem Rückgang der Verkaufszahlen bei Desktop-PCs, Notebooks und kleinen Servern um 6,2 Prozent in diesem Jahr gesprochen. Aktuell rechnet man aber eher mit um 8,7 Prozent sinkenden Absätzen. Dafür, dass es nun doch anders kommt, als gedacht, hat man neben den bereits bekannten längerfristigen Gründen auch zwei kurzfristige Ursachen ausgemacht.
So seien unter anderem im Einzelhandel recht hohe Lagerbestände an Notebooks zu verzeichnen. Da die Zahlen der IDC die Auslieferung von Rechnern durch die Hersteller beziffern, wirkt sich dies direkt aus. Denn die Nachbestellungen fallen entsprechend geringer aus. Hinzu kommt der vergleichsweise starke Dollar, was sich negativ auf die Verkaufszahlen der großen Hersteller aus den USA in andere Regionen auswirkt.
Wie schon befürchtet spielt aufs Ganze gesehen auch die neue Produktstrategie von Microsoft eine nicht unwesentliche Rolle. Denn zahlreiche Nutzer ergreifen die Gelegenheit und upgraden ihren PC kostenlos auf das neue Betriebssystem. Bei den bisherigen Versionswechseln kauften viele hingegen nicht einfach die neuere Fassung, sondern verbanden dies mit einem Erwerb neuer Hardware.
Grundsätzlich geht man bei der IDC davon aus, dass sich auch im kommenden Jahr nichts Wesentliches ändern wird. Zumindest ist man inzwischen hoffnungsvoll, dass ab dem Jahr 2017 im Business-Markt wieder mit steigenden Verkaufszahlen zu rechnen ist. Bei den Privatkunden wird es allerdings noch bis 2019 dauern, um diesen Punkt zu erreichen.
So seien unter anderem im Einzelhandel recht hohe Lagerbestände an Notebooks zu verzeichnen. Da die Zahlen der IDC die Auslieferung von Rechnern durch die Hersteller beziffern, wirkt sich dies direkt aus. Denn die Nachbestellungen fallen entsprechend geringer aus. Hinzu kommt der vergleichsweise starke Dollar, was sich negativ auf die Verkaufszahlen der großen Hersteller aus den USA in andere Regionen auswirkt.
Wie schon befürchtet spielt aufs Ganze gesehen auch die neue Produktstrategie von Microsoft eine nicht unwesentliche Rolle. Denn zahlreiche Nutzer ergreifen die Gelegenheit und upgraden ihren PC kostenlos auf das neue Betriebssystem. Bei den bisherigen Versionswechseln kauften viele hingegen nicht einfach die neuere Fassung, sondern verbanden dies mit einem Erwerb neuer Hardware.
Grundsätzlich geht man bei der IDC davon aus, dass sich auch im kommenden Jahr nichts Wesentliches ändern wird. Zumindest ist man inzwischen hoffnungsvoll, dass ab dem Jahr 2017 im Business-Markt wieder mit steigenden Verkaufszahlen zu rechnen ist. Bei den Privatkunden wird es allerdings noch bis 2019 dauern, um diesen Punkt zu erreichen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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