Schwer bewaffnet zur Pokémon-WM:
Polizei verhaftet zwei Gamer
In Boston fanden am Wochenende die Weltmeisterschaften der Pokémon-Spieler statt. Womöglich hat die Polizei schlimmere Zwischenfälle verhindert, als sie zwei junge Männer festnahm, die mit schweren Schusswaffen anreisen wollten und zuvor auf Facebook ein eigenwilliges Postings hinterließen.
Die fraglichen Personen stammen nach Angaben der Polizei aus dem US-Bundesstaat Iowa und reisten mit dem Auto nach Boston. Zuvor hätten diese angeblich über Social Media-Kanäle bereits einige Teilnehmer des Events bedroht. Zudem veröffentlichten sie vor ihrer Abreise ein Foto ihres Wagens, bei dem zwei Gewehre auf dem Kofferraum zu sehen waren. Man sei bereit für die Weltmeisterschaft in Boston, war das Bild betitelt.
Als die beiden in Boston ankamen, wurden sie bereits von der Polizei erwartet und festgenommen. In dem beschlagnahmten Auto wurden bei einer Durchsuchung tatsächlich auch die beiden Waffen und hunderte Schuss Munition gefunden. Nachdem die beiden Männer verhört wurden, ließ man sie frei - allerdings durften sie ihre Waffen und den Wagen nicht mitnehmen.
Über die Hintergründe herrscht derzeit noch Unklarheit. Es deutet aber einiges darauf hin, dass die beiden keinen konkreten Anschlag planten. So spricht die Polizei davon, dass es keinen Hinweis auf einen terroristischen Hintergrund gäbe. Angesichts der Aufkleber auf ihrem Auto gehören die Personen zum Umfeld der National Rifle Association (NRA), der konservativen Schusswaffen-Lobby der USA.
Von Menschen, die schon länger Kontakt zu einem der Männer hatten, wurde dieser als ruhig, zurückhaltend und humorvoll beschrieben - aber auch als Waffen-Fan. Denkbar ist daher, dass die fraglichen Pokemon-Spieler ihr Waffen-Arsenal nur dabei hatten, um bei anderen Gamern Eindruck zu schinden. Trotzdem dürften die Veranstalter wohl der Ansicht sein, dass Waffen auf ihrem Event nichts verloren haben.
Als die beiden in Boston ankamen, wurden sie bereits von der Polizei erwartet und festgenommen. In dem beschlagnahmten Auto wurden bei einer Durchsuchung tatsächlich auch die beiden Waffen und hunderte Schuss Munition gefunden. Nachdem die beiden Männer verhört wurden, ließ man sie frei - allerdings durften sie ihre Waffen und den Wagen nicht mitnehmen.
Über die Hintergründe herrscht derzeit noch Unklarheit. Es deutet aber einiges darauf hin, dass die beiden keinen konkreten Anschlag planten. So spricht die Polizei davon, dass es keinen Hinweis auf einen terroristischen Hintergrund gäbe. Angesichts der Aufkleber auf ihrem Auto gehören die Personen zum Umfeld der National Rifle Association (NRA), der konservativen Schusswaffen-Lobby der USA.
Von Menschen, die schon länger Kontakt zu einem der Männer hatten, wurde dieser als ruhig, zurückhaltend und humorvoll beschrieben - aber auch als Waffen-Fan. Denkbar ist daher, dass die fraglichen Pokemon-Spieler ihr Waffen-Arsenal nur dabei hatten, um bei anderen Gamern Eindruck zu schinden. Trotzdem dürften die Veranstalter wohl der Ansicht sein, dass Waffen auf ihrem Event nichts verloren haben.
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Christian Kahle
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