Samsung pusht Nutzern ungefragt Werbung in Mitteilungs-Zentrale
Samsung beglückt die Käufer seiner Android-Smartphones nun offenbar nicht nur mit einer ganzen Reihe vorinstallierter Apps, sondern auch mit ungewollten Produktinformationen - oder eben auch Werbung. Das beschränkt sich aktuell zwar auf eigene Produkte, könnte aber ein Hinweis darauf sein, was den Kunden zukünftig erwartet.
Laut einem Bericht von AndroidPolice erhielten in den vergangenen Tagen verschiedene Besitzer von Samsung-Smartphones Werbung direkt in ihre Mitteilungszentrale gespült. Über den Samsung Push Service wurden die Anwender aufgefordert, jetzt das neu erschienene Smartphone Galaxy S6 Edge+ vorzubestellen. Um den Anreiz etwas zu erhöhen, wurde den potenziellen Käufern erklärt, dass sie in dem Fall einen externen Akku-Pack kostenlose dazu bekommen.
Über den Samsung Push Service werden für gewöhnlich verschiedene Mitteilungen auf den Bildschirm des Nutzers gebracht, die von den hauseigenen und vorinstallierten Apps generiert werden. Zu diesen gehören unter anderem Samsung Pay oder Samsung Link. Zukünftig werden sich die Nutzer also wohl darauf einstellen müssen, dass sie auch immer wieder einmal Werbung für andere Samsung-Produkte erhalten - immerhin muss der Konzern sich derzeit darum kümmern, wie er seine schlechter laufenden Geschäfte im Smartphone-Bereich wieder ankurbeln kann.
Das kann allerdings kräftig nach hinten losgehen. Denn kaum ein Nutzer dürfte bewusst irgendwo zugestimmt haben, dass ihm Anzeigen geliefert werden sollen. Hinzu kommt, dass man die Werbung im Grunde auch nirgends ausschalten kann. Für den Hersteller ist es natürlich verlockend, einen direkten Kanal zu Kunden zu haben, die sich ohnehin schon einmal für ein Produkt des Unternehmens entschieden haben.
In einem anderen Fall erhielten Nutzer auch von der Peel Remote App bezahlte Anzeigen für eine bestimmte Fernsehsendung in die Mitteilungszentrale gespült. Hier ist der Fall zwar etwas anders gelagert, da es sich um die Anwendung eines Drittherstellers handelt und man die Push-Mitteilungen notfalls komplett ausschalten kann. Doch gehörte das Tool zum Reigen der vorinstallierten Apps auf den jeweiligen Samsung-Smartphones, so dass der Konzern zumindest indirekt mit für die Werbeauslieferung Verantwortung trägt.
Screenshots: AndroidPolice
Über den Samsung Push Service werden für gewöhnlich verschiedene Mitteilungen auf den Bildschirm des Nutzers gebracht, die von den hauseigenen und vorinstallierten Apps generiert werden. Zu diesen gehören unter anderem Samsung Pay oder Samsung Link. Zukünftig werden sich die Nutzer also wohl darauf einstellen müssen, dass sie auch immer wieder einmal Werbung für andere Samsung-Produkte erhalten - immerhin muss der Konzern sich derzeit darum kümmern, wie er seine schlechter laufenden Geschäfte im Smartphone-Bereich wieder ankurbeln kann.
Das kann allerdings kräftig nach hinten losgehen. Denn kaum ein Nutzer dürfte bewusst irgendwo zugestimmt haben, dass ihm Anzeigen geliefert werden sollen. Hinzu kommt, dass man die Werbung im Grunde auch nirgends ausschalten kann. Für den Hersteller ist es natürlich verlockend, einen direkten Kanal zu Kunden zu haben, die sich ohnehin schon einmal für ein Produkt des Unternehmens entschieden haben.
In einem anderen Fall erhielten Nutzer auch von der Peel Remote App bezahlte Anzeigen für eine bestimmte Fernsehsendung in die Mitteilungszentrale gespült. Hier ist der Fall zwar etwas anders gelagert, da es sich um die Anwendung eines Drittherstellers handelt und man die Push-Mitteilungen notfalls komplett ausschalten kann. Doch gehörte das Tool zum Reigen der vorinstallierten Apps auf den jeweiligen Samsung-Smartphones, so dass der Konzern zumindest indirekt mit für die Werbeauslieferung Verantwortung trägt.
Screenshots: AndroidPolice
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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