Benedict Cumberbatch als Hamlet:
Handyfilmer fliegen aus dem Theater
Der zum internationalen Superstar herangewachsene Schauspieler Benedict Cumberbatch freut sich, derzeit einmal nicht vor der Kamera, sondern auf einer Theaterbühne zu stehen. Allerdings ist er genervt davon, dass es nun Zuschauer gibt, die ständig mit der Kamera ihres Smartphones draufhalten.
Hamlet im Barbican
Cumberbatch spielt derzeit im Londoner Barbican Theater den Klassiker "Hamlet". Kürzlich sah er sich angesichts der Entwicklungen im Zuschauerraum genötigt, vor die vor dem Theater versammelten Fans zu treten und diese für ihre eifrigen Versuche, etwas von der Aufführung auf Video festzuhalten, zu schelten. Typisch britisch klang dies allerdings fast nach einer Zuneigungsbekundung an die versammelten Menschen.
"Ich nutze keine sozialen Medien", erklärte Cumberbatch. Er wisse es aber sehr zu schätzen, wenn die Theaterbesucher auf den entsprechenden Plattformen über seinen Auftritt berichten und so letztlich bekannt machen, dass sein Job eben nicht nur daraus besteht, in Blockbustern auf der Kinoleinwand aufzutauchen.
Allerdings gebe es auch eine Sache, die weniger schön ist. "Ich sehe immer rote Lichter im Publikum. Es mag keiner von den hier Anwesenden gewesen sein, allerdings sieht es anders aus", erklärte er. Dann wurde er deutlicher: Es sei kränkend und es gebe für einen Schauspieler nichts unsolidarischeres und deprimierendes, wenn man auf der Bühne eine solche Erfahrung machen müsse. Immerhin scheinen die entsprechenden Leute nur an seiner Person, nicht aber an seiner Leistung auf der Bühne oder dem Stück interessiert zu sein.
Letztlich würden sich die fraglichen Besucher durch ihre selbstsüchtige Jagd nach einem Stück Video aber vor allem auch selbst eines besonderen Erlebnisses berauben, versuchte der Schauspieler zu erklären. "Ich kann euch so nicht geben, was ich euch eigentlich mitgeben will: Eine Live-Performance, die euch in Erinnerung bleiben wird." Im Kopf wohlgemerkt und nicht auf dem Telefon.
Uneinsichtige werden nun aber auch durch das Theater dazu gebracht, die ständigen Videoaufnahmen während der Vorstellung zu unterlassen: Wie Cumberbatch ankündigte, habe man sich entschieden, zukünftig alle aus dem Saal zu werfen, die während der Aufführung ihre Kameras anschalten.
Hamlet im Barbican
Cumberbatch spielt derzeit im Londoner Barbican Theater den Klassiker "Hamlet". Kürzlich sah er sich angesichts der Entwicklungen im Zuschauerraum genötigt, vor die vor dem Theater versammelten Fans zu treten und diese für ihre eifrigen Versuche, etwas von der Aufführung auf Video festzuhalten, zu schelten. Typisch britisch klang dies allerdings fast nach einer Zuneigungsbekundung an die versammelten Menschen.
"Ich nutze keine sozialen Medien", erklärte Cumberbatch. Er wisse es aber sehr zu schätzen, wenn die Theaterbesucher auf den entsprechenden Plattformen über seinen Auftritt berichten und so letztlich bekannt machen, dass sein Job eben nicht nur daraus besteht, in Blockbustern auf der Kinoleinwand aufzutauchen.
Allerdings gebe es auch eine Sache, die weniger schön ist. "Ich sehe immer rote Lichter im Publikum. Es mag keiner von den hier Anwesenden gewesen sein, allerdings sieht es anders aus", erklärte er. Dann wurde er deutlicher: Es sei kränkend und es gebe für einen Schauspieler nichts unsolidarischeres und deprimierendes, wenn man auf der Bühne eine solche Erfahrung machen müsse. Immerhin scheinen die entsprechenden Leute nur an seiner Person, nicht aber an seiner Leistung auf der Bühne oder dem Stück interessiert zu sein.
Letztlich würden sich die fraglichen Besucher durch ihre selbstsüchtige Jagd nach einem Stück Video aber vor allem auch selbst eines besonderen Erlebnisses berauben, versuchte der Schauspieler zu erklären. "Ich kann euch so nicht geben, was ich euch eigentlich mitgeben will: Eine Live-Performance, die euch in Erinnerung bleiben wird." Im Kopf wohlgemerkt und nicht auf dem Telefon.
Uneinsichtige werden nun aber auch durch das Theater dazu gebracht, die ständigen Videoaufnahmen während der Vorstellung zu unterlassen: Wie Cumberbatch ankündigte, habe man sich entschieden, zukünftig alle aus dem Saal zu werfen, die während der Aufführung ihre Kameras anschalten.
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