Microsoft: Wenn keiner Windows-Phones baut, machen wir es selbst
Microsoft-Chef Satya Nadella höchstpersönlich hat klar gemacht, dass sein Unternehmen nicht aus dem Smartphone-Geschäft aussteigt. Selbst wenn man keine Partner finde, die Mobiltelefone mit Windows bauen wollen, werde man dies im Notfall selbst tun, verkündete er jetzt.
In einem Interview mit Microsoft-Spezialistin Mary Jo Foley anlässlich der Worldwide Partner Conference 2015 in Orlando im US-Bundesstaat Florida sagte Satya Nadella, dass man an Windows auf Smartphones festhalten werde. Indirekt ließ er auch erkennen, dass man sich wie bereits berichtet bei Windows-Phones jetzt an der bei den Surface-Tablets angewendeten Strategie orientieren will.
Dies bedeutet auch, dass Microsoft mit seinen eigenen Geräten Anreize schafft, um andere Hardware-Anbieter dazu zu bewegen, mit eigenen Produkten auf Windows-Basis an den Start zu gehen. Nadella verwies auf das Surface, das vor einigen Jahren eine neue Kategorie begründet habe. Heute gebe es von jedem wichtigen Gerätehersteller auch ein 2-in-1-Tablet mit Tastatur-Dock, wie es das Surface ist.
Siehe auch: Microsoft soll bei Smartphones jetzt auf die Surface-Strategie setzen
Ähnlich soll deshalb auch beim Surface Hub verfahren werden und bei HoloLens - weil die für HoloLens verwendete Technologie in Form von Windows Holographic direkter Teil des Betriebssystem ist, werde es künftig auch ähnliche Geräte von anderen Herstellern geben, die auf Windows basieren. Das Ökosystem sei dabei der Mittelpunkt - und es gehe darum, die OEMs zur Entwicklung eigener Geräte zu bewegen.
Auf die gleiche Art will man nun bei Windows 10 Mobile verfahren. "Wenn kein OEM antritt, um Windows-Geräte zu bauen, bauen wir sie. Es wird Lumia-Geräte geben." Auf Nachfrage erklärte Nadella außerdem noch einmal ausdrücklich: "Wir werden alles tun, was wir tun müssen, um sicherzustellen, dass wir auf Telefonen Fortschritte machen. Wir haben sie." Terry Myerson habe ja ausdrücklich noch einmal klar gemacht, dass man in diesem Jahr "Premium-Lumias" vorstellen wird, so Nadella.
Gebe es eine Vielzahl von OEMs, habe man eine Strategie parat. Gebe es wiederum keine OEMs, habe man ebenfalls eine Strategie zur Hand, sagte der Microsoft-Boss weiter. Man wolle Windows-Smartphones in allen drei Segmenten haben - vom High-End über die Mittelklasse bis hin zum Einsteigerbereich. Die Strategie dahinter werde wohl bald deutlich, wenn sie umgesetzt wird. Die Kunden sollten Windows auf Smartphones anhand der aus Microsofts Produktion stammenden Geräte bewerten - nicht aber die Hintergründe - denn es gehe vor allem darum, was die Kunden wünschen.
Dies bedeutet auch, dass Microsoft mit seinen eigenen Geräten Anreize schafft, um andere Hardware-Anbieter dazu zu bewegen, mit eigenen Produkten auf Windows-Basis an den Start zu gehen. Nadella verwies auf das Surface, das vor einigen Jahren eine neue Kategorie begründet habe. Heute gebe es von jedem wichtigen Gerätehersteller auch ein 2-in-1-Tablet mit Tastatur-Dock, wie es das Surface ist.
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Ähnlich soll deshalb auch beim Surface Hub verfahren werden und bei HoloLens - weil die für HoloLens verwendete Technologie in Form von Windows Holographic direkter Teil des Betriebssystem ist, werde es künftig auch ähnliche Geräte von anderen Herstellern geben, die auf Windows basieren. Das Ökosystem sei dabei der Mittelpunkt - und es gehe darum, die OEMs zur Entwicklung eigener Geräte zu bewegen.
Auf die gleiche Art will man nun bei Windows 10 Mobile verfahren. "Wenn kein OEM antritt, um Windows-Geräte zu bauen, bauen wir sie. Es wird Lumia-Geräte geben." Auf Nachfrage erklärte Nadella außerdem noch einmal ausdrücklich: "Wir werden alles tun, was wir tun müssen, um sicherzustellen, dass wir auf Telefonen Fortschritte machen. Wir haben sie." Terry Myerson habe ja ausdrücklich noch einmal klar gemacht, dass man in diesem Jahr "Premium-Lumias" vorstellen wird, so Nadella.
Gebe es eine Vielzahl von OEMs, habe man eine Strategie parat. Gebe es wiederum keine OEMs, habe man ebenfalls eine Strategie zur Hand, sagte der Microsoft-Boss weiter. Man wolle Windows-Smartphones in allen drei Segmenten haben - vom High-End über die Mittelklasse bis hin zum Einsteigerbereich. Die Strategie dahinter werde wohl bald deutlich, wenn sie umgesetzt wird. Die Kunden sollten Windows auf Smartphones anhand der aus Microsofts Produktion stammenden Geräte bewerten - nicht aber die Hintergründe - denn es gehe vor allem darum, was die Kunden wünschen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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