Clippy: Schon frühe Tester hassten 'gruseligen' Office-Assistenten
Die berühmt-berüchtigte Büroklammer, die Nutzern von Microsofts Office-Software als "Assistent" dienen sollte, zählt zu den größten Flops in der Geschichte des Redmonder Konzerns. Ein Misserfolg war Clippy vor allem deshalb, weil kaum eine Funktion so gehasst wurde wie diese. Doch Microsoft war vorgewarnt, wie nun bekannt wurde.
Vor allem Frauen gruselten sich vor Clippy
Microsoft zelebriert Nutzer-Feedback derzeit wie kaum ein anderes Unternehmen, Windows 10 und Xbox One sind hier nur zwei Beispiele. Doch das war nicht immer so, ganz im Gegenteil. Wie das Web-Magazin The Atlantic berichtet, verriet eine ehemalige Microsoft-Managerin nun, dass man in Redmond bereits vor der Einführung des Office-Assistenten ziemlich genau wusste, dass Clippy bei vielen nicht gut ankam.
Denn Roz Ho, die eine Zeit lang die Mac-Abteilung in Redmond leitete und als Vice President inzwischen als hochrangige Managerin bei Ericsson tätig ist, verriet in der Dokumentation "Code: Debugging the Gender Gap", dass man Clippy im Vorfeld zahlreichen "Focus-Group"-Tests unterzogen hat. Das ist ein Marktforschungsinstrument, bei dem man abklärt, wie bestimmte Vorhaben bei Kunden ankommen (könnten).
Laut Ho ging das sogar so weit, dass die anwesenden Informatiker/Techniker die Marktforschungsdaten, für die man viel Geld im sechsstelligen Dollar-Bereich bezahlt hat, bewusst ignorieren wollten bzw. dies auch getan haben, weil sie nicht ihren Erwartungen entsprochen haben.
Der Rest ist Geschichte: Clippy wurde auf die Nutzer losgelassen und war schnell die wohl meistgehasste Funktion von Microsoft. Vor allem Frauen fanden die Büroklammer gruselig, doch auch Männer waren genervt. Es kam wie es kommen musste: Clippy wurde zunächst stark in den Hintergrund gerückt und dann ganz abgeschafft.
Vor allem Frauen gruselten sich vor Clippy
Microsoft zelebriert Nutzer-Feedback derzeit wie kaum ein anderes Unternehmen, Windows 10 und Xbox One sind hier nur zwei Beispiele. Doch das war nicht immer so, ganz im Gegenteil. Wie das Web-Magazin The Atlantic berichtet, verriet eine ehemalige Microsoft-Managerin nun, dass man in Redmond bereits vor der Einführung des Office-Assistenten ziemlich genau wusste, dass Clippy bei vielen nicht gut ankam.
Denn Roz Ho, die eine Zeit lang die Mac-Abteilung in Redmond leitete und als Vice President inzwischen als hochrangige Managerin bei Ericsson tätig ist, verriet in der Dokumentation "Code: Debugging the Gender Gap", dass man Clippy im Vorfeld zahlreichen "Focus-Group"-Tests unterzogen hat. Das ist ein Marktforschungsinstrument, bei dem man abklärt, wie bestimmte Vorhaben bei Kunden ankommen (könnten).
Negatives Feedback
Und im Fall von Clippy waren die Rückmeldungen "ziemlich negativ", so Ho, vor allem bei Frauen. "Die meisten Frauen dachten, dass die Charakter(-Entwürfe) zu männlich sind und dass sie anzüglich angestarrt werden." Die "elf oder zwölf" Männer wollten aber nicht glauben, welchen negativen Effekt das vor allem auf die Frauen hatte.Laut Ho ging das sogar so weit, dass die anwesenden Informatiker/Techniker die Marktforschungsdaten, für die man viel Geld im sechsstelligen Dollar-Bereich bezahlt hat, bewusst ignorieren wollten bzw. dies auch getan haben, weil sie nicht ihren Erwartungen entsprochen haben.
Der Rest ist Geschichte: Clippy wurde auf die Nutzer losgelassen und war schnell die wohl meistgehasste Funktion von Microsoft. Vor allem Frauen fanden die Büroklammer gruselig, doch auch Männer waren genervt. Es kam wie es kommen musste: Clippy wurde zunächst stark in den Hintergrund gerückt und dann ganz abgeschafft.
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