Valve verschickt die ersten HTC Vive VR-Headsets an Entwickler

Der bekannte Spieleentwickler Valve hat mit seinem Virtual Reality-Headset viel Staub aufgewirbelt. Die in Zusammenarbeit mit dem taiwanesischen Hersteller HTC entwickelte VR-Brille wurde bei ihrer Vorstellung auf der Game Developers Conference als bestes Gerät für diese Art des Erlebnisses gelobt. Nun können sich erste Partner selbst davon überzeugen und mit der Entwicklung beginnen.
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HTC/Valve
Oculus Rift ist der derzeit wahrscheinlich bekannte Name im Virtual Reality-Business, Valves Lösung gilt aber laut den ersten Erfahrungsberichten als das fortschrittlichste System. Das liegt vor allem an der Sensoren- und Tracking-Technologie namens Lighthouse, die eine besonders genaue Erfassung der Nutzerposition ermöglicht und damit auch die recht verbreitete "Spielübelkeit" bzw. Motion Sickness eliminiert.

Startschuss für Entwicklung

Bisher war HTC Vive VR aber nur bei Valve selbst bzw. auf Veranstaltungen des Unternehmens auszuprobieren. Doch nun hat Valve die zweite Stufe seiner "VR-Rakete" gezündet und begonnen, die ersten Exemplare des auch als Steam VR bekannten Headsets an Entwickler zu verschicken. In einem Beitrag auf Steam bestätigt man auch den Versand der "Vive Developer Edition". HTC ViveVive-Headset: Entwickler können nun mit der Arbeit beginnen Dort heißt es auch, dass die erste Welle an eine "ganze Reihe" an großen Filmstudios und Triple-A-Spieleentwickler geht, aber auch an "kleine Indie-Teams, die an ihrem ersten Titel arbeiten". Weitere Partner sollen den Sommer über mit Developer-Kits beliefert werden. Wer ein DevKit-Paket erhält, der findet darin das Headset selbst, zwei Lighthouse-Basisstationen, zwei Steam VR-Controller, diverse Kabel und "alles, was man sonst braucht, um loszulegen", so Valve.

Valve hat auch eine eigene Community namens Steam VR Hardware Group, wer ein DevKit erhalten hat, darf dort auch posten. Das Forum steht aber allen offen, so können auch normale Nutzer mitlesen und auf diese Weise zum Stand der VR-Entwicklung auf dem Laufenden bleiben.

Siehe auch: Gabe Newell zu Valves VR - "Null Prozent der Nutzer wird schwindlig"
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