LG Display: 55 Zoll großer OLED-Fernseher ist wie ein Poster nutzbar
Fernseher sind über die letzten Jahre hinweg immer dünner geworden. Doch jetzt setzt der südkoreanische Hersteller LG Display mit seiner OLED-Technolgie neue Maßstäbe: Das Unternehmen zeigt ein 55 Zoll großes Panel, das sich bei Bedarf wie ein Poster zusammenrollen und mitnehmen lässt.
Der Wallpaper-Fernseher von LG
Bisher handelt es sich ausschließlich um ein Proof-of-Concept-Modell. Denn auch wenn es recht originell wirkt, dürften sich einige Besonderheiten in der Praxis dann doch als weniger gut geeignet herausstellen. So wird das Gerät aktuell noch nicht einfach ausgerollt und an die Wand gehängt, sondern benötigt eine dort montierte Magnet-Platte, die das Panel hält.
Das Unternehmen zeigt allerdings, was technisch prinzipiell möglich ist und wohin die Reise geht. Während OLED-Fernseher seit Jahren versprochen werden, bisher aber fast nur mit ziemlich kleinen Displays zu haben sind, demonstrierte LG nun immerhin ein Panel mit einer Bilddiagonale von 55 Zoll. Normalerweise wiegt ein Display dieser Größe einiges - doch da der gezeigte Prototyp nicht einmal einen Millimeter dick ist, bringt er nur 1,9 Kilogramm auf die Waage.
Vermutlich wird es noch eine ganze Weile dauern, bis ein vergleichbares Gerät nicht nur Marktreife erlangt, sondern von den Geschäftsstrategen auch für tauglich befunden wird, Käufer zu finden. Denn in der vorliegenden Form dürfte der Preis noch viel zu hoch sein, als dass normale Nutzer ihn sich auch nur annähernd leisten können.
Das zeigen zumindest Vergleiche zu den bereits verfügbaren OLED-Produkten. LG selbst hat hier beispielsweise einen Fernseher mit 65-Zoll-Panel im Angebot, bei dem das Display aber nach wie vor starr ist. Dieser ist für rund 9.000 Dollar zu haben, womit das Produkt keine Chance hat, größere Absatzzahlen zu erreichen - zumal vergleichbare LCD-Geräte wesentlich billiger sind.
So werden sich OLED-Systeme auf dem Fernseher-Markt auch in den kommenden Jahren wohl nicht in größerem Umfang durchsetzen. Ein solches rollbares, extrem dünnes Display dürfte allerdings Anreize bieten, eines Tages auch zu recht hohen Preisen Abnehmer zu finden, was die Preisspirale dann langsam aber sicher in Gang setzen könnte.
Der Wallpaper-Fernseher von LG
Bisher handelt es sich ausschließlich um ein Proof-of-Concept-Modell. Denn auch wenn es recht originell wirkt, dürften sich einige Besonderheiten in der Praxis dann doch als weniger gut geeignet herausstellen. So wird das Gerät aktuell noch nicht einfach ausgerollt und an die Wand gehängt, sondern benötigt eine dort montierte Magnet-Platte, die das Panel hält.
Das Unternehmen zeigt allerdings, was technisch prinzipiell möglich ist und wohin die Reise geht. Während OLED-Fernseher seit Jahren versprochen werden, bisher aber fast nur mit ziemlich kleinen Displays zu haben sind, demonstrierte LG nun immerhin ein Panel mit einer Bilddiagonale von 55 Zoll. Normalerweise wiegt ein Display dieser Größe einiges - doch da der gezeigte Prototyp nicht einmal einen Millimeter dick ist, bringt er nur 1,9 Kilogramm auf die Waage.
Vermutlich wird es noch eine ganze Weile dauern, bis ein vergleichbares Gerät nicht nur Marktreife erlangt, sondern von den Geschäftsstrategen auch für tauglich befunden wird, Käufer zu finden. Denn in der vorliegenden Form dürfte der Preis noch viel zu hoch sein, als dass normale Nutzer ihn sich auch nur annähernd leisten können.
Das zeigen zumindest Vergleiche zu den bereits verfügbaren OLED-Produkten. LG selbst hat hier beispielsweise einen Fernseher mit 65-Zoll-Panel im Angebot, bei dem das Display aber nach wie vor starr ist. Dieser ist für rund 9.000 Dollar zu haben, womit das Produkt keine Chance hat, größere Absatzzahlen zu erreichen - zumal vergleichbare LCD-Geräte wesentlich billiger sind.
So werden sich OLED-Systeme auf dem Fernseher-Markt auch in den kommenden Jahren wohl nicht in größerem Umfang durchsetzen. Ein solches rollbares, extrem dünnes Display dürfte allerdings Anreize bieten, eines Tages auch zu recht hohen Preisen Abnehmer zu finden, was die Preisspirale dann langsam aber sicher in Gang setzen könnte.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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