Google Tone: Clevere Chrome-Erweiterung zum URL-Teilen per Ton
Die Forschungssparte des Suchmaschinenkonzerns hat eine Chrome-Erweiterung namens Tone vorgestellt: Diese ist als ein zunächst nicht ernstgemeintes Nachmittagsprojekt entstandenen. Doch plötzlich begannen die Google-Mitarbeiter diesen "Hack" im Arbeitsalltag einzusetzen. Was Tone macht? Die Extension überträgt die URL eines Tabs per Audio an Rechner in Hörweite.
Sofortiges Teilen von Webseiten über Audio, so Google im Blogbeitrag zu dieser experimentellen Chrome-Erweiterung, ist im Grunde durch Zufall entstanden. Tone wurde an einem Nachmittag "zum Spaß" programmiert, doch das Google Research-Team entdeckte, dass das auch beispielsweise in Meetings nützlich ist, um auf die Schnelle Dokumente zu teilen.
Die Erweiterung setzt voraus, dass Sender und Empfänger die gleiche Chrome-Erweiterung installiert haben. Dabei wird ein Ton, der an einen Klingelton erinnert, abgespielt und schon erscheint die Web-Adresse im Browser-Tab des anderen.
Die menschliche Sprache ist auch das Vorbild: Tone funktioniert nur über kurze Entfernungen und nicht durch Wände hindurch. Google schreibt, dass das auch über Hangouts funktioniert. Für das Übertragen der URLs benötigen die Rechner natürlich Lautsprecher wie Mikrophon, das Versenden über Audio hängt zudem auch von der Lautstärke ab.
Als Zielgruppe nennt Google Research "kleine Teams, Schüler und Studenten in Klassenzimmern sowie Familien mit mehreren Computern". Dateien können so nicht direkt gesendet werden, sondern nur Web-Adressen, aber bei einer URL kann es sich natürlich um einen Cloud-Link handeln.
Download Chrome 43 - Webbrowser von Google
Die Erweiterung setzt voraus, dass Sender und Empfänger die gleiche Chrome-Erweiterung installiert haben. Dabei wird ein Ton, der an einen Klingelton erinnert, abgespielt und schon erscheint die Web-Adresse im Browser-Tab des anderen.
So einfach wie Sprache
Die beiden Google-Forscher Alex Kauffmann und Boris Smus erläutern in ihrem Beitrag, dass sich mit den im Alltag immer weiter vermehrenden Geräten auch die Komplexität gesteigert hat, wie man Daten und sonstige Informationen zwischen Menschen teilt, die direkt neben einem sind. Mit Tone soll das so einfach sein, wie mit jemandem zu sprechen.Die menschliche Sprache ist auch das Vorbild: Tone funktioniert nur über kurze Entfernungen und nicht durch Wände hindurch. Google schreibt, dass das auch über Hangouts funktioniert. Für das Übertragen der URLs benötigen die Rechner natürlich Lautsprecher wie Mikrophon, das Versenden über Audio hängt zudem auch von der Lautstärke ab.
Als Zielgruppe nennt Google Research "kleine Teams, Schüler und Studenten in Klassenzimmern sowie Familien mit mehreren Computern". Dateien können so nicht direkt gesendet werden, sondern nur Web-Adressen, aber bei einer URL kann es sich natürlich um einen Cloud-Link handeln.
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