Microsoft investiert massiv in Backbone-Kabel durch die Weltmeere
Der Software-Konzern Microsoft hat in den letzten Monaten massiv in Kapazitäten in Glasfaserstrecken über Land und durch die Weltmeere investiert. Damit bereitet sich das Unternehmen auf ein weiteres starkes Wachstum seiner online abgewickelten Aktivitäten vor.
Kabelnetz von Hibernia
Zwei der größten Verträge schloss Microsoft dabei mit Hibernia Networks und Aqua Comms ab. Bei diesen sicherte man sich Zugang zu weitaus stärkeren Kapazitäten über den Atlantik hinweg nach Europa. Weiterhin stiegen die Redmonder bei New Cross Pacific (NCP) ein. Diese werden in Kürze ihre erste Verbindung durch den Pazifik von Asien nach Nordamerika fertig gebaut haben.
Microsoft kaufte sich im Zuge der Deals nicht nur allgemein Übertragungskapazitäten ein, sondern investierte nach eigenen Angaben auch in so genannte Dark Fiber. Dabei handelt es sich um komplette Glasfasern, die in den Unterseekabeln vorhanden sind, aber durch die noch keine Lichtimpulse zur Datenübertragung gehen. Das ermöglicht es dem Konzern komplett eigene Verbindungen bespielen zu können, ohne von anderen abhängig zu sein. Über diese Kabel sollen vor allem die Datenzentren Microsofts in den USA und in Irland besser miteinander verbunden werden.
Eine zentrale Rolle wird dabei auch ein neues Unterseekabel von Hibernia Networks namens "The Express" einnehmen, das über Kanada und Irland nach Großbritannien verläuft. Das Unternehmen verfügt derzeit über eine Kapazität von 3,5 Terabit pro Sekunde durch den Atlantik. Die neue Verbindung wird allein schon 10 Terabit pro Sekunde übertragen können.
Beim NCP steigt Microsoft in den Bau eines Kabels ein, das von einem Konsortium verlegt wird, an dem vor allem chinesische Telekommunikations-Unternehmen beteiligt sind. Von den USA aus sind hier direkte Verbindungen zu verschiedenen Standorten in China, nach Südkorea, Taiwan und Japan möglich. Die Kapazität der Trasse wird sogar bei über 80 Terabit pro Sekunde liegen. Nicht bekannt gegeben wurde, in welchem finanziellen Umfang Microsoft in die Projekte einsteigt und welche Kapazitäten dem Konzern dadurch zur Verfügung stehen werden.
Kabelnetz von Hibernia
Zwei der größten Verträge schloss Microsoft dabei mit Hibernia Networks und Aqua Comms ab. Bei diesen sicherte man sich Zugang zu weitaus stärkeren Kapazitäten über den Atlantik hinweg nach Europa. Weiterhin stiegen die Redmonder bei New Cross Pacific (NCP) ein. Diese werden in Kürze ihre erste Verbindung durch den Pazifik von Asien nach Nordamerika fertig gebaut haben.
Microsoft kaufte sich im Zuge der Deals nicht nur allgemein Übertragungskapazitäten ein, sondern investierte nach eigenen Angaben auch in so genannte Dark Fiber. Dabei handelt es sich um komplette Glasfasern, die in den Unterseekabeln vorhanden sind, aber durch die noch keine Lichtimpulse zur Datenübertragung gehen. Das ermöglicht es dem Konzern komplett eigene Verbindungen bespielen zu können, ohne von anderen abhängig zu sein. Über diese Kabel sollen vor allem die Datenzentren Microsofts in den USA und in Irland besser miteinander verbunden werden.
Eine zentrale Rolle wird dabei auch ein neues Unterseekabel von Hibernia Networks namens "The Express" einnehmen, das über Kanada und Irland nach Großbritannien verläuft. Das Unternehmen verfügt derzeit über eine Kapazität von 3,5 Terabit pro Sekunde durch den Atlantik. Die neue Verbindung wird allein schon 10 Terabit pro Sekunde übertragen können.
Beim NCP steigt Microsoft in den Bau eines Kabels ein, das von einem Konsortium verlegt wird, an dem vor allem chinesische Telekommunikations-Unternehmen beteiligt sind. Von den USA aus sind hier direkte Verbindungen zu verschiedenen Standorten in China, nach Südkorea, Taiwan und Japan möglich. Die Kapazität der Trasse wird sogar bei über 80 Terabit pro Sekunde liegen. Nicht bekannt gegeben wurde, in welchem finanziellen Umfang Microsoft in die Projekte einsteigt und welche Kapazitäten dem Konzern dadurch zur Verfügung stehen werden.
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