SwaggSec-Hacker muss 2,7 Mio. Dollar Strafe zahlen und in den Knast
Ein Gericht in Los Angeles hat einen Hacker der Swagg Security-Gruppe zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Die Jury befand Mario Chuisano für schuldig, unter anderem den Einbruch in die Computersysteme von DirecTV, Farmers Insurance und des Los Angeles Department of Public Works initiiert zu haben.
Der 32-jährige Mario Chuisano muss nun für drei Jahre in Haft. Zudem muss er eine Geldstrafe in Höhe von fast 2,7 Millionen US-Dollar zahlen. Das Strafmaß wurde jetzt bekannt gegeben. Chuisano soll sich durch den Hack in die Versicherungsgruppe, der Verwaltung und des Satelliten-Anbieters persönliche Daten von mehreren hundert Geschädigten verschafft haben. Der auch als fame oder infam0ous agierende Hacker hatte zugegeben, einen Remote Access Trojaner (kurz RAT) in die Systeme eingeschleust zu haben. Sein Ziel war es demnach, Email-Verkehr abzufangen um so an sensible, personenbezogene Informationen zu kommen.
Laut Medienberichten hatte fame die Cyber-Angriffe aber nicht allein zu verantworten (via silive.com). Dennoch sind noch keine weiteren Verurteilungen bekannt. Die hohe Strafzahlung resultiert aus Schadensersatzansprüchen der drei Geschädigten. Insgesamt sollen 2.662.438,80 US-Dollar Strafe gezahlt werden.
Die Swagg Security hatte sich als Nachahmer der Hacking-Gruppe LulzSec gegründet. Sie waren vor etwas über zweieinhalb Jahren in die Schlagzeilen gekommen, als sie sich in das Computersystem des Auftragsfertigers Foxconn gehackt hatten. Damals hatte die Gruppe die Plattformen Pastebin und The Pirate Bay genutzt, um die abgefangenen Daten über die Foxconn-Manager-Spitze zu veröffentlichen.
Foxconn ist ein Branchenriese und fertigt im Namen der großen Smartphone- und PC-Anbieter wie Apple, Microsoft oder Dell.
Mehr dazu: Swagg Security dringt in das Foxconn-Netzwerk ein
Gestohlene Daten veröffentlicht
fame soll sich so Passwörter und komplette Datensätze der Kunden inklusive Adressen, Sozialversicherungsnummern und Zahlinformationen besorgt haben. Dann soll er die Daten zusammen mit der Swagg Security-Gruppe unter anderem in sozialen Netzwerken veröffentlicht haben. Soweit bekannt ist, hat sich die Gruppe aber nicht mit den Daten bereichert. fame war geständig.Laut Medienberichten hatte fame die Cyber-Angriffe aber nicht allein zu verantworten (via silive.com). Dennoch sind noch keine weiteren Verurteilungen bekannt. Die hohe Strafzahlung resultiert aus Schadensersatzansprüchen der drei Geschädigten. Insgesamt sollen 2.662.438,80 US-Dollar Strafe gezahlt werden.
Die Swagg Security hatte sich als Nachahmer der Hacking-Gruppe LulzSec gegründet. Sie waren vor etwas über zweieinhalb Jahren in die Schlagzeilen gekommen, als sie sich in das Computersystem des Auftragsfertigers Foxconn gehackt hatten. Damals hatte die Gruppe die Plattformen Pastebin und The Pirate Bay genutzt, um die abgefangenen Daten über die Foxconn-Manager-Spitze zu veröffentlichen.
Foxconn ist ein Branchenriese und fertigt im Namen der großen Smartphone- und PC-Anbieter wie Apple, Microsoft oder Dell.
Mehr dazu: Swagg Security dringt in das Foxconn-Netzwerk ein
Thema:
Foxconns Aktienkurs in Euro
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Internet-Ausbau 50 Mbit/s: In 96 Prozent der Gemeinden hapert es noch
- Flight Simulator: City Update 15 bringt Grafik-Boost und Kult-Flughafen
- Microsoft Teams: Die umstrittene WLAN-Standorterfassung startet
- Xbox-Sparte könnte zum Verkauf stehen: Microsoft soll Optionen prüfen
- Nur für 2 Tage: Tolle Weekend-Deals bei Media Markt und Saturn
- Windows 11: Paint, der Rechner, die Uhr uvm. erhalten große Updates
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen