Lollipop-Bricks: Update verursacht bei Nexus 5 und 7 Probleme
Nach dem Update auf Android 5.0 Lollipop mehren sich die Klagen über nicht mehr startende Geräte aus der Nexus-Reihe. Das Trügerische dabei ist, dass die Probleme teils erst Wochen nach dem Update auftreten - aber dennoch darauf zurückzuführen sein sollen.
Aufgefallen sind die gehäuften Fehlermeldungen durch die Google Foren. Darin beklagen sich Besitzer der neueren Nexus 7 Baureihe 2013 über ein plötzliches Problem nach einem Neustart. Die Geräte sind im schlimmsten Falle gar nicht mehr zu gebrauchen - das Tablet ist "ge-brickt" (es wird zum "Brick", zu deutsch Ziegelstein). Gleiches hört man auch von Besitzern des Nexus 5.
In den Foren gibt es die Probleme sowohl bei 5.0.1 als auch bei Android 5.0.2. Von der Ausstattung der Geräte lässt sich derzeit kein genaues Bild machen, es könnte sein, dass nur bestimmte Baureihen betroffen sind.
Probleme dieser Art treten immer wieder auf. Erst kürzlich machten Probleme bei Microsoft die Runde. Es waren Bugs aufgetaucht, die Smartphones mit der aktuellen Windows 10 Preview für Phones zum "Brick" werden ließen.
Wer lieber abwarten möchte, ob der Fehler genauer bezeichnet werden kann, sollte die Auto-Update-Funktion am Nexus vorerst deaktivieren.
Mehr dazu: Windows 10 plus nicht genanntes Smartphone ist gleich Ziegelstein
Nichts geht mehr
In beiden Fällen kommt es zu ähnlich lautenden Fehlerbeschreibungen. Nach einem Neustart booten die Geräte nicht korrekt. Sie bleiben oftmals beim Start-Bildschirm mit dem Google-Logo stehen. Auch der Versuch, die Geräte dann zurück in den Werkszustand zu versetzen, bleiben ohne Erfolg.In den Foren gibt es die Probleme sowohl bei 5.0.1 als auch bei Android 5.0.2. Von der Ausstattung der Geräte lässt sich derzeit kein genaues Bild machen, es könnte sein, dass nur bestimmte Baureihen betroffen sind.
Ein Hardware-induziertes Problem?
Passend wäre diese Vermutung, da einige Nutzer sich mit dem Problem an den Support gewendet haben und ein neues Logicboard Abhilfe schaffte. Die von Asus gebauten Geräte funktionierten anschließend wieder. Allerdings ist das ein teurer Spaß, wenn die Geräte schon außerhalb der Garantiezeit sind. Nutzer berichten von Reparaturkosten in Höhe von 200 US-Dollar. Erst wenn Google beziehungsweise Asus selbst das Problem als bekannten Defekt einstuft, wäre das anders und die Reparatur wäre kostenlos.Probleme dieser Art treten immer wieder auf. Erst kürzlich machten Probleme bei Microsoft die Runde. Es waren Bugs aufgetaucht, die Smartphones mit der aktuellen Windows 10 Preview für Phones zum "Brick" werden ließen.
Wer lieber abwarten möchte, ob der Fehler genauer bezeichnet werden kann, sollte die Auto-Update-Funktion am Nexus vorerst deaktivieren.
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