Google freut sich über Microsofts "Angst" vor Chromebooks

Die von Google und einigen Hardware-Partnern kürzlich präsentierten Chromebooks auf Basis der ARM-Prozessoren des chinesischen Herstellers Rockchip sollen bei Microsoft nach dem Willen des Internetkonzerns für reichlich Druck sorgen. Man freue sich darüber, wenn die Geräte den Redmondern Sorgen bereiten würden, so Google.
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Wie der für die Chromebooks zuständige Vice President of Product Management von Google Caesar Sengupta gegenüber Newsfactor erklärte, könne man kaum erfreuter darüber sein, dass Microsoft selbst dazu beiträgt, die Preise im PC-Markt zu drücken. Wenn der Software-Gigant damit auf die niedrigen Preise der Chromebooks reagiert, sei dies für Google absolut fantastisch.

Siehe auch: Rückkehr der "Netbooks": Google stellt 149-Dollar-Chromebooks vor

Der Grund für diese höchst positive Einstellung des Google-Managers liegt darin, dass die sinkenden Gerätepreise ganz im Sinne seines Arbeitgebers sind. Weil sich durch sinkende Preise immer mehr potenzielle Kunden ein sehr günstiges Notebook zulegen können, sieht man die billigen Geräte als perfekten Einstieg in die Nutzung der Google-Dienste.

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Offenbar spielt es für Google dabei keine Rolle, ob es sich bei den Geräten, die die Kunden kaufen, um ein Chromebook mit dem hauseigenen Chrome OS handelt oder aber um ein von Microsoft mit Windows ausgerüstetes Produkt. Die Popularität von Googles Suchmaschine sorgt wohl nach dem Kauf automatisch dafür, dass die Neu-PC-Besitzer die Dienste des Internetkonzerns aufsuchen.

Gerade in Schulen gewinnen Chromebooks immer mehr an Beliebtheit, auch wegen ihrer niedrigen Preise. In den USA machen die Geräte bereits einen bedeutsamen Teil der Verkäufe im Bildungssektor aus. Durch die Einführung neuer Geräte mit Preisen ab nur 150 Dollar werden nun mit den ARM-Chromebooks neue Käuferschichten erschlossen.

Siehe auch: Windows 10: Microsoft mit 150-Dollar-Laptops gegen Chromebooks

Microsoft reagiert seinerseits auf die wachsenden Verkaufszahlen der Chromebooks mit der engen Kooperation mit den Hardware-Herstellern, um seinerseits extrem günstige Windows-Geräte anzubieten. So gibt es Tablets mit Windows zumindest in den USA mittlerweile zu Preisen ab nur 60 Dollar, während zumindest im Rahmen regelmäßiger Sonderaktionen kleine Notebooks ab rund 150 Dollar zu haben sind.
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