Medienkonzern Vivendi erwägt Übernahme des Abo-Senders Sky
Der französische Medienkonzern Vivendi, zu dem unter anderem die Canal Plus-Gruppe gehört, will offenbar einen neuen paneuropäischen TV-Giganten aufbauen. Denn man erwägt die Übernahme des britischen Senderverbunds Sky, noch ist man aber Quellen zufolge in einer recht frühen Phase dieser Überlegungen.
Eine etwaige Sky-Übernahme wäre aber sicherlich die spektakulärste bzw. teuerste Variante: Denn der derzeitige Marktwert von Sky beträgt rund 24 Milliarden Euro. Eine Übernahme käme allerdings ein ganzes Stück teurer, da Vivendi die Schulden von Sky erben würde, damit müsste der französische Riesenkonzern rund 38 Milliarden Euro in das Geschäft mitbringen.
Die Entscheidung, ob man die Übernahme angeht, liegt vor allem in der Hand des größten Einzelaktionärs von Vivendi, Vincent Bollore. Dieser gilt mit einem Anteil von zwölf Prozent als der starke Mann des Konzerns. "Letztlich entscheidet Vincent Bollore was ein Deal ist und was nicht", so einer der Reuters-Informanten.
Zudem gibt es auch Konzern-intern einige Gegner, da argumentiert wird, dass eine Konzentration auf das Fernsehgeschäft gefährlich wäre, da das klassische Pay-TV-Business immer mehr Konkurrenz durch Internet-Streaming-Anbieter bekommt. Sie argumentieren, dass die derzeitige Strategie eines breitgefächerten Angebots die sicherere ist.
Ausbau des TV-Geschäfts
Die Nachrichtenagentur Reuters will aus gleich drei "mit der Angelegenheit" vertrauten Quellen von den Vivendi-Plänen erfahren haben, die anvisierte Sky-Übernahme soll eine von mehreren Möglichkeiten sein, wie man den Einfluss seiner TV-Sparte Canal Plus auf dem europäischen Markt ausweiten will.Eine etwaige Sky-Übernahme wäre aber sicherlich die spektakulärste bzw. teuerste Variante: Denn der derzeitige Marktwert von Sky beträgt rund 24 Milliarden Euro. Eine Übernahme käme allerdings ein ganzes Stück teurer, da Vivendi die Schulden von Sky erben würde, damit müsste der französische Riesenkonzern rund 38 Milliarden Euro in das Geschäft mitbringen.
Die Entscheidung, ob man die Übernahme angeht, liegt vor allem in der Hand des größten Einzelaktionärs von Vivendi, Vincent Bollore. Dieser gilt mit einem Anteil von zwölf Prozent als der starke Mann des Konzerns. "Letztlich entscheidet Vincent Bollore was ein Deal ist und was nicht", so einer der Reuters-Informanten.
Gegenwind und finanzielle Fragen
Allerdings ist fraglich, ob Vivendi für ein derartiges Geschäft überhaupt genug Geld zusammenkratzen kann: Laut Industrie-Quellen wäre der Konzern selbst beim Verkauf einiger nicht zum Kerngeschäft zählender Bereiche überfordert.Zudem gibt es auch Konzern-intern einige Gegner, da argumentiert wird, dass eine Konzentration auf das Fernsehgeschäft gefährlich wäre, da das klassische Pay-TV-Business immer mehr Konkurrenz durch Internet-Streaming-Anbieter bekommt. Sie argumentieren, dass die derzeitige Strategie eines breitgefächerten Angebots die sicherere ist.
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