Nach Erfolg vor Gericht:
Smartflash will weiteres Geld von Apple
Smartflash hat in dieser Woche gleich mehrfach Schlagzeilen gemacht. Zunächst hat der Patentverwalter die Summe von 533 Millionen US-Dollar von einem Gericht für Apples Nutzung der Patente in iTunes zugesprochen bekommen. Nun will Smartflash noch mehr und reicht erneut Klage ein.
Laut der Nachrichtenagentur Reuters erwartet Smartflash jetzt eine Korrektur der Schadensersatzsumme, da die erst im vergangenen Jahr auf den Markt gekommenen iPhone 6 und iPad Air 2 noch nicht vor Gericht berücksichtigt wurden. Da der Richter aber anerkannt habe, dass Apple die fraglichen Patente von Smartflash genutzt hatte, müsse das nun auch die neueren Geräte beinhalten. Besonders das iPhone 6 in seinen zwei Varianten als 4,7 Zoll und 5,5 Zoll-Gerät hat dabei hohe Verkaufszahlen erzielt, was wiederum hohe Patentzahlungen nach sich ziehen dürfte.
Das erste Verfahren ist dabei für Apple noch längst nicht entschieden. Ein Firmensprecher hatte bekannt gegeben, dass man sich nicht mit dem Urteil abfinden und Berufung einlegen werde. Man hatte dem Patentverwalter 4,5 Millionen als Lizenzzahlung angeboten, Smartflash selbst wollte zunächst über 850 Millionen US-Dollar. Für Smartflash könnte die Sache also jetzt noch ganz anders ausgehen, denn Apple erkennt die Patente nicht an und will sie für ungültig erklären lassen. Das würde auch anderen Firmen zu Gute kommen.
Smartflash hat noch weitere Verfahren am Laufen, unter anderem gegen Amazon, Samsung und Google für Patentverletzungen bei den diversen Softwareangeboten zum Syncen von Android-Phones und -Tablets, deren DRM- und Speicherverfahren.
Mehr dazu: Patentverstoß: Apple zu Zahlung von 533 Millionen Dollar verurteilt
Erfolgsmodell iPhone 6
Natürlich geht die Aufnahme der beiden neuen Gerätemodelle nicht in einem laufenden Verfahren - Smartflash will daher noch einmal den Gang vor Gericht antreten und reicht erneut Klage gegen Apple ein.Das erste Verfahren ist dabei für Apple noch längst nicht entschieden. Ein Firmensprecher hatte bekannt gegeben, dass man sich nicht mit dem Urteil abfinden und Berufung einlegen werde. Man hatte dem Patentverwalter 4,5 Millionen als Lizenzzahlung angeboten, Smartflash selbst wollte zunächst über 850 Millionen US-Dollar. Für Smartflash könnte die Sache also jetzt noch ganz anders ausgehen, denn Apple erkennt die Patente nicht an und will sie für ungültig erklären lassen. Das würde auch anderen Firmen zu Gute kommen.
Smartflash hat noch weitere Verfahren am Laufen, unter anderem gegen Amazon, Samsung und Google für Patentverletzungen bei den diversen Softwareangeboten zum Syncen von Android-Phones und -Tablets, deren DRM- und Speicherverfahren.
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