FBI setzt Rekord-Kopfgeld auf einen Botnetz-Betreiber aus
Die US-Bundespolizei FBI hat die höchste Belohnung auf einen Verdächtigen ausgesetzt, die je in einem Fall von Computer-Kriminalität zum Einsatz kam. 3 Millionen Dollar winken nun der Person, die entscheidende Hinweise liefert, die dazu führen, dass Evgeniy Mikhailovich Bogachev in die Hände der US-Behörden fällt.
Bei Bogachev handelt es sich um einen russischen Staatsbürger. Dieser soll der führende Kopf hinter dem Botnetz sein, das unter dem Namen "Gameover ZeuS" bekannt wurde. Dieses wurde zu verschiedenen Zwecken eingesetzt: Teils versandte die Infrastruktur Spam oder sie griff Rechner mit DDoS-Attacken an. Eine wesentliche Aufgabe bestand aber auch im Sammeln von Daten, die den Zugang zu Bankverbindungen und Payment-Diensten ermöglichten.
Das Botnetz soll seinen Betreibern so nach bisherigen Schätzungen rund 100 Millionen Dollar eingebracht haben. Die ersten Aktivitäten wurden bis in das Jahr 2011 zurückverfolgt. Im vergangenen Jahr fertigte die US-Staatsanwaltschaft eine Klageschrift gegen den 31-jährigen Bogachev aus, die 14 Strafbestände umfasst - darunter Computer-Sabotage, Verschwörung, Betrug und Geldwäsche.
"Die nun ausgelobte Belohnung verdeutlicht den festen Willen der US-Regierung, jene, die der organisierten Kriminalität zuzurechnen sind, der Justiz zuzuführen - egal, ob sie sich online oder in Übersee verstecken", hieß es in einer Stellungnahme des US-Außenministeriums. Aktuell gehen die Behörden davon aus, dass der Gesuchte sich noch in Russland aufhält, was für ein Auslieferungsverfahren nicht gerade günstig wäre - denn Russland wird keinen seiner Staatsbürger in die USA abschieben.
Allerdings dürften Auslandsreisen für Bogachev nun weitgehend unmöglich sein. Denn die meisten anderen Länder haben eher kein Problem, einen solchen mutmaßlichen Kriminellen an US-Behörden zu übergeben. Und bei einer Belohnung von 3 Millionen Dollar ist die Verlockung groß, den Gesuchten zu verpfeifen. Mit Informationen kann man sich an jede Botschaft und jedes Konsulat der USA weltweit wenden.
Weitere Informationen: Fahndungsseite des FBI
Infografik: Botnetze
Infografik: Sicherheitsrisiko Software
Das Botnetz soll seinen Betreibern so nach bisherigen Schätzungen rund 100 Millionen Dollar eingebracht haben. Die ersten Aktivitäten wurden bis in das Jahr 2011 zurückverfolgt. Im vergangenen Jahr fertigte die US-Staatsanwaltschaft eine Klageschrift gegen den 31-jährigen Bogachev aus, die 14 Strafbestände umfasst - darunter Computer-Sabotage, Verschwörung, Betrug und Geldwäsche.
"Die nun ausgelobte Belohnung verdeutlicht den festen Willen der US-Regierung, jene, die der organisierten Kriminalität zuzurechnen sind, der Justiz zuzuführen - egal, ob sie sich online oder in Übersee verstecken", hieß es in einer Stellungnahme des US-Außenministeriums. Aktuell gehen die Behörden davon aus, dass der Gesuchte sich noch in Russland aufhält, was für ein Auslieferungsverfahren nicht gerade günstig wäre - denn Russland wird keinen seiner Staatsbürger in die USA abschieben.
Allerdings dürften Auslandsreisen für Bogachev nun weitgehend unmöglich sein. Denn die meisten anderen Länder haben eher kein Problem, einen solchen mutmaßlichen Kriminellen an US-Behörden zu übergeben. Und bei einer Belohnung von 3 Millionen Dollar ist die Verlockung groß, den Gesuchten zu verpfeifen. Mit Informationen kann man sich an jede Botschaft und jedes Konsulat der USA weltweit wenden.
Weitere Informationen: Fahndungsseite des FBI
Infografik: Botnetze
Infografik: Sicherheitsrisiko Software
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen