US-Techfirmen lassen Obama kalt auflaufen - nur Cook schaut vorbei
Das Verhältnis zwischen den großen Internet-Unternehmen der USA und ihrer Regierung hat sich merklich abgekühlt. Als US-Präsident Barack Obama zur Zusammenkunft lud, blieben die meisten Hochkaräter dem Treffen demonstrativ fern. Und der Eine, der kam, fand hinsichtlich der Überwachungspraxis klare Worte.
2011 war die Welt noch in Ordnung
Seit Edward Snowden die Öffentlichkeit über den Umfang der Überwachungsmaßnahmen westlicher Geheimdienste informierte, hat es seitens der federführenden US-Regierung kaum Bewegung in eine Richtung gegeben, die Internet-Nutzer weniger zu beschnüffeln - im Gegenteil. Der Selbstschutz der Anwender wird zunehmend auch in Frage gestellt - beispielsweise mit der Forderung, dass es für staatliche Stellen einen Generalschlüssel für Verschlüsselungen geben müsse.
Die Internet-Unternehmen versuchen seit einiger Zeit, zumindest ein Stück weit gegenzuhalten. Immerhin ist es für ihr weltweites Geschäft eine ernste Gefahr, wenn die Nutzer sich von ihnen abwenden, weil sie ihre Daten lieber nicht einem US-Unternehmen anvertrauen. Entsprechend wenig innig ist das Verhältnis zwischen der Branche und der Politik derzeit. Die Chefs von Google, Yahoo und Facebook ließen sich entsprechend gar nicht erst auf dem Treffen blicken und entsandten lediglich ihre für Datensicherheit zuständigen Manager.
"Zu viele Menschen können nicht offen zu ihrer Religion oder Meinung stehen, oder zu der von ihnen gewählten Liebe", erklärte Cook. In vielen Gegenden der Welt würde die Verfügbarkeit von Informationen darüber zwischen Leben und Tod entscheiden. Entsprechend sei es seiner Ansicht nach die Pflicht von Personen in den verantwortlichen Positionen - wie etwa bei Unternehmen, die die Kommunikation dieser Menschen ermöglichen - das Recht auf Privatsphäre mit allen Mitteln zu verteidigen, führte Cook aus.
2011 war die Welt noch in Ordnung
Seit Edward Snowden die Öffentlichkeit über den Umfang der Überwachungsmaßnahmen westlicher Geheimdienste informierte, hat es seitens der federführenden US-Regierung kaum Bewegung in eine Richtung gegeben, die Internet-Nutzer weniger zu beschnüffeln - im Gegenteil. Der Selbstschutz der Anwender wird zunehmend auch in Frage gestellt - beispielsweise mit der Forderung, dass es für staatliche Stellen einen Generalschlüssel für Verschlüsselungen geben müsse.
Die Internet-Unternehmen versuchen seit einiger Zeit, zumindest ein Stück weit gegenzuhalten. Immerhin ist es für ihr weltweites Geschäft eine ernste Gefahr, wenn die Nutzer sich von ihnen abwenden, weil sie ihre Daten lieber nicht einem US-Unternehmen anvertrauen. Entsprechend wenig innig ist das Verhältnis zwischen der Branche und der Politik derzeit. Die Chefs von Google, Yahoo und Facebook ließen sich entsprechend gar nicht erst auf dem Treffen blicken und entsandten lediglich ihre für Datensicherheit zuständigen Manager.
Eine Frage von Leben und Tod
Lediglich Apple-Chef Tim Cook folgte der Einladung des Weißen Hauses - und nutzte die Gelegenheit, eindringlich zu erklären, warum man keineswegs von den Prinzipien des Datenschutzes abweichen wolle. Apple hatte in der Vergangenheit mehrfach massiv in der Kritik gestanden, da sowohl der Messenger als inzwischen auch das komplette Smartphone-System verschlüsselt werden und US-Behörden keinen Zugriff erhalten."Zu viele Menschen können nicht offen zu ihrer Religion oder Meinung stehen, oder zu der von ihnen gewählten Liebe", erklärte Cook. In vielen Gegenden der Welt würde die Verfügbarkeit von Informationen darüber zwischen Leben und Tod entscheiden. Entsprechend sei es seiner Ansicht nach die Pflicht von Personen in den verantwortlichen Positionen - wie etwa bei Unternehmen, die die Kommunikation dieser Menschen ermöglichen - das Recht auf Privatsphäre mit allen Mitteln zu verteidigen, führte Cook aus.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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