Weit mehr als nur 4K: UHD Blu-ray-Standard kurz vor Fertigstellung
Angesichts der boomenden Streaming-Dienste wurde die Blu-ray eigentlich als letztes Format für physische Medien-Träger angesehen, das auf dem Markt noch eine Chance haben kann. Trotzdem tritt demnächst ein Nachfolger auf den Plan, der durchaus Chancen hat, zumindest eine brauchbar große Anhängerschaft zu finden.
UHD Blu-ray-Logo
Der neue Standard nennt sich UHD Blu-ray (Ultra High Definition). Das Kern-Feature ist hierbei natürlich, dass die Auflösung der Bilder von den 1080p einer herkömmlichen Blu-ray auf 4K angehoben wird. Doch vermutlich würde man nur damit kaum einen Kunden zum Kauf eines neuen Players bewegen können, wo doch Streaming-Anbieter wie Netflix und Co. längst auch 4K-Inhalte direkt auf den Fernseher bringen können.
Um dem Format also eine Chance zu bieten, mussten die Entwickler bei den Mitgliedern der Blu-ray Disc Association weitere Qualitätsmerkmale in den Standard einbringen. Und die finden sich durchaus. So arbeiten die normalen HD-Systeme derzeit beispielsweise bei der Farbdarstellung mit der Rec709-Technologie. Obwohl die aktuellen Bilder so durchaus schon recht farbstark wirken, können hier doch nur rund 30 Prozent der Farbstufen wiedergegeben werden, die das menschliche Auge auseinanderhalten kann. Im neuen UHD Blu-ray-Standard kommt hingegen BT.2020 zum Einsatz, das theoretisch etwa drei Viertel der sichtbaren Farben unterstützt.
Die Qualität der Videos soll zusätzlich noch durch integrierte HDR-Funktionen verbessert werden. Diese sorgen dafür, dass das Spektrum zwischen den hellsten und dunkelsten Punkten in einem Bild stärker und klarer wird, was letztlich zu Bildern führen soll, die deutlich dichter an der Realität liegen.
Nicht zuletzt dürften Filmfans sich auch auf die Unterstützung der High Frame Rate (HFR) freuen, die bereits seit einiger Zeit in den Kinos Einzug hält. Hier können nun auch auf dem heimischen Video-System 60 Bilder pro Sekunde erreicht werden. Aktuell arbeitet man noch mit 24 Frames, was beispielsweise in schnellen Action-Szenen nicht immer flüssig funktioniert.
All dies benötigt natürlich entsprechend mehr Speicherplatz auf den Datenträgern. Der UHD Blu-ray-Standard arbeitet hier mit Disks, die entweder mit zwei oder drei Layern ausgestattet sind und es auf Kapazitäten von 66 beziehungsweise 100 Gigabyte bringen. Von ihnen können dann Streams mit 108 oder 128 Megabit pro Sekunde geliefert werden. Die Spezifikationen sollen im Frühjahr komplett sein, so dass die ersten Lizenzen ab dem Sommer vergeben werden können. Es ist also spätestens im Weihnachtsgeschäft mit UHD Blu-ray-Playern und -Datenträgern zu rechnen. Die Technik ist abwärtskompatibel, so dass bereits gekaufte Blu-rays nicht weggeworfen werden müssen.
UHD Blu-ray-Logo
Der neue Standard nennt sich UHD Blu-ray (Ultra High Definition). Das Kern-Feature ist hierbei natürlich, dass die Auflösung der Bilder von den 1080p einer herkömmlichen Blu-ray auf 4K angehoben wird. Doch vermutlich würde man nur damit kaum einen Kunden zum Kauf eines neuen Players bewegen können, wo doch Streaming-Anbieter wie Netflix und Co. längst auch 4K-Inhalte direkt auf den Fernseher bringen können.
Um dem Format also eine Chance zu bieten, mussten die Entwickler bei den Mitgliedern der Blu-ray Disc Association weitere Qualitätsmerkmale in den Standard einbringen. Und die finden sich durchaus. So arbeiten die normalen HD-Systeme derzeit beispielsweise bei der Farbdarstellung mit der Rec709-Technologie. Obwohl die aktuellen Bilder so durchaus schon recht farbstark wirken, können hier doch nur rund 30 Prozent der Farbstufen wiedergegeben werden, die das menschliche Auge auseinanderhalten kann. Im neuen UHD Blu-ray-Standard kommt hingegen BT.2020 zum Einsatz, das theoretisch etwa drei Viertel der sichtbaren Farben unterstützt.
Die Qualität der Videos soll zusätzlich noch durch integrierte HDR-Funktionen verbessert werden. Diese sorgen dafür, dass das Spektrum zwischen den hellsten und dunkelsten Punkten in einem Bild stärker und klarer wird, was letztlich zu Bildern führen soll, die deutlich dichter an der Realität liegen.
Nicht zuletzt dürften Filmfans sich auch auf die Unterstützung der High Frame Rate (HFR) freuen, die bereits seit einiger Zeit in den Kinos Einzug hält. Hier können nun auch auf dem heimischen Video-System 60 Bilder pro Sekunde erreicht werden. Aktuell arbeitet man noch mit 24 Frames, was beispielsweise in schnellen Action-Szenen nicht immer flüssig funktioniert.
All dies benötigt natürlich entsprechend mehr Speicherplatz auf den Datenträgern. Der UHD Blu-ray-Standard arbeitet hier mit Disks, die entweder mit zwei oder drei Layern ausgestattet sind und es auf Kapazitäten von 66 beziehungsweise 100 Gigabyte bringen. Von ihnen können dann Streams mit 108 oder 128 Megabit pro Sekunde geliefert werden. Die Spezifikationen sollen im Frühjahr komplett sein, so dass die ersten Lizenzen ab dem Sommer vergeben werden können. Es ist also spätestens im Weihnachtsgeschäft mit UHD Blu-ray-Playern und -Datenträgern zu rechnen. Die Technik ist abwärtskompatibel, so dass bereits gekaufte Blu-rays nicht weggeworfen werden müssen.
Thema:
Beliebte Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Zubehör:
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Erweiterung Post-it für Firefox oder Chrome
Maik1000 - Heute 13:50 Uhr -
oSC Nürnberg 25.27. Juni - das OpenSuse-Meeting
d-hubs - 20.06. 13:40 Uhr -
Die allerneueste Version, TrueNAS 26.0.0-BETA.2
d-hubs - 19.06. 14:50 Uhr -
Wie kann ich die Untertitel einem Video hinzufügen?
Rizo - 19.06. 11:14 Uhr -
Datenträgerverwaltung
micro300 - 19.06. 08:52 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen