Pioneer treibt Blu-Ray-Medien auf bis zu 512 Gigabyte Speicherplatz
Der japanische Elektronikkonzern Pioneer will einen optischen Datenträger auf den Markt bringen, der nach den Regeln des Blu-Ray-Standards arbeitet, aber eine wesentlich höhere Speicherkapazität zur Verfügung stellt.
Dies wird erreicht, in dem die Zahl der Layer, auf denen Informationen gespeichert werden können, auf acht Stück gesteigert wird. Jede Schicht hat dabei ein Fassungsvermögen von 32 Gigabyte. Die Kapazität des Mediums kann so auf 256 Gigabyte hochgetrieben werden, teilte das Unternehmen mit.
Die optischen Datenträger sind vor allem für den Einsatz in Archivierungs-Systemen bestimmt. Diese arbeiten häufig mit einer automatischen Katalogisierung, sodass es nicht zwingend nötig ist, die Silberscheiben mit einem Etikett zu versehen. Dies eröffnet die Möglichkeit, das Medium auch doppelseitig zu verwenden und damit eine Speicherkapazität von 512 Gigabyte zu erreichen.
Kennern des Blu-Ray-Standards dürfte bereits aufgefallen sein, dass dieser eigentlich 25 Gigabyte pro Layer vorsieht - und nicht 32 Gigabyte. Den Pioneer-Entwicklern gelang die Kapazitätssteigerung durch die Integration eines sogenannten Guide Layers. Dieser erlaubt dem Lesemechanismus eine bedeutend bessere Positionserkennung, die im Grunde ohnehin notwendig wurde, um die hohe Zahl von Layern genau ansteuern zu können. Im Nebeneffekt ließ sich so auch die Größe der Sektoren reduzieren und die Datendichte erhöhen.
Die optischen Datenträger sind vor allem für den Einsatz in Archivierungs-Systemen bestimmt. Diese arbeiten häufig mit einer automatischen Katalogisierung, sodass es nicht zwingend nötig ist, die Silberscheiben mit einem Etikett zu versehen. Dies eröffnet die Möglichkeit, das Medium auch doppelseitig zu verwenden und damit eine Speicherkapazität von 512 Gigabyte zu erreichen.
Kennern des Blu-Ray-Standards dürfte bereits aufgefallen sein, dass dieser eigentlich 25 Gigabyte pro Layer vorsieht - und nicht 32 Gigabyte. Den Pioneer-Entwicklern gelang die Kapazitätssteigerung durch die Integration eines sogenannten Guide Layers. Dieser erlaubt dem Lesemechanismus eine bedeutend bessere Positionserkennung, die im Grunde ohnehin notwendig wurde, um die hohe Zahl von Layern genau ansteuern zu können. Im Nebeneffekt ließ sich so auch die Größe der Sektoren reduzieren und die Datendichte erhöhen.
Nicht direkt einsetzbar
In herkömmlichen Blu-Ray-Laufwerken sind die neuen Medien somit ohne weiteres erst einmal nicht nutzbar. Voraussetzung für deren Einsatz ist einerseits eine Lesemechanik, die mit einer ausreichenden Genauigkeit arbeiten kann. Hinzu kommt der Bedarf an spezieller Firmware, um das System auf die Anforderungen des neuen Mediums einzustellen. Angesichts der relativ kleinen Änderungen dürften die Produkte vor allem eine Konkurrenz zur Archival Disc, die von Sony und Panasonic entwickelt wurde, darstellen. Pioneer äußerte sich bisher aber nicht dazu, wann und zu welchem Preis die neuen Scheiben zu haben sein werden.
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Christian Kahle
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