Samsung Galaxy S6: Verzicht auf Qualcomm wegen Überhitzung
Nach ersten entsprechenden Gerüchten legt der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg unter Berufung auf seine für gewöhnlich zuverlässigen Quellen nach: das Samsung Galaxy S6 soll wegen Hitzeproblemen mit dem vom Hersteller eigentlich favorisierten Qualcomm Snapdragon 810 hautpsächlich mit einem Samsung-eigenen Prozessor ausgerüstet werden.
Samsung soll den neuesten Qualcomm-SoC, der in Kürze auch in den neuesten Flaggschiff-Produkten anderer Hersteller zum Einsatz kommen soll, ausführlich getestet haben, so der Bericht. Dabei stellten die Koreaner angeblich fest, dass es unter Umständen zu einer Überhitzung kommen kann, durch die das Nutzungserlebnis eingeschränkt werden könnte. Deshalb habe sich Samsung für einen Verzicht auf den neuen Octacore-Prozessor mit 64-Bit-Unterstützung entschieden, heißt es.
Für Qualcomm dürfte Samsungs Entscheidung ein massiver Rückschlag sein, ist der koreanische Elektronikkonzern doch trotz sinkender Verkaufszahlen schließlich noch immer der größte Anbieter von Smartphones überhaupt. Weil die Geräte der Galaxy-S-Reihe als Flaggschiffe jedes Jahr millionenfach verkauft werden, dürfte sich der Verzicht beim S6 durchaus negativ auf Qualcomms Verkaufszahlen auswirken. Der US-Chiphersteller muss nun neue Abnehmer für den Snapdragon 810 bzw. die freigewordenen Fertigungskapazitäten finden.
Für Samsung ergibt sich aus dem Verzicht auf den Qualcomm-Chip beim Galaxy S6 möglicherweise sogar ein Vorteil, denn das Unternehmen kann so seine hauseigenen Chips stärker in den Mittelpunkt rücken. Diese müssen sich in Sachen Performance nicht vor der Konkurrenz verstecken, wurden aber bisher nur in einem Teil der Gesamtproduktion an Samsung-Smartphones verbaut. Gleichzeitig kann Samsung damit freie Kapazitäten seiner hauseigenen Chip-Fertigung belegen und braucht sie nicht an externe Kunden verkaufen, wodurch sich eine gewisse Planungssicherheit ergibt.
Der nun für das Galaxy S6 vorgesehene Prozessor soll das neue Topmodell der Samsung-Exynos-Serie sein und dürfte ebenfalls mit Octacore-CPU aufwarten. Der Qualcomm Snapdragon 810 wird mit seinen acht bis zu 2,0 Gigahertz schnellen 64-Bit-Kernen unterdessen bald in den Flaggschiff-Smartphones anderer Hersteller Einzug halten. So haben LG und Xiaomi bereits entsprechende Geräte angekündigt und auch bei HTC wird der High-End-SoC im nächsten Flaggschiff im Einsatz sein. Von LG hieß es, dass man beim neuen LG Flex2 alle Vorkehrungen getroffen habe, um Hitzeproblemen vorzubeugen und deshalb sicher sei, dass es mit dem Gerät keine derartigen Probleme geben werde.
Für Qualcomm dürfte Samsungs Entscheidung ein massiver Rückschlag sein, ist der koreanische Elektronikkonzern doch trotz sinkender Verkaufszahlen schließlich noch immer der größte Anbieter von Smartphones überhaupt. Weil die Geräte der Galaxy-S-Reihe als Flaggschiffe jedes Jahr millionenfach verkauft werden, dürfte sich der Verzicht beim S6 durchaus negativ auf Qualcomms Verkaufszahlen auswirken. Der US-Chiphersteller muss nun neue Abnehmer für den Snapdragon 810 bzw. die freigewordenen Fertigungskapazitäten finden.
Für Samsung ergibt sich aus dem Verzicht auf den Qualcomm-Chip beim Galaxy S6 möglicherweise sogar ein Vorteil, denn das Unternehmen kann so seine hauseigenen Chips stärker in den Mittelpunkt rücken. Diese müssen sich in Sachen Performance nicht vor der Konkurrenz verstecken, wurden aber bisher nur in einem Teil der Gesamtproduktion an Samsung-Smartphones verbaut. Gleichzeitig kann Samsung damit freie Kapazitäten seiner hauseigenen Chip-Fertigung belegen und braucht sie nicht an externe Kunden verkaufen, wodurch sich eine gewisse Planungssicherheit ergibt.
Der nun für das Galaxy S6 vorgesehene Prozessor soll das neue Topmodell der Samsung-Exynos-Serie sein und dürfte ebenfalls mit Octacore-CPU aufwarten. Der Qualcomm Snapdragon 810 wird mit seinen acht bis zu 2,0 Gigahertz schnellen 64-Bit-Kernen unterdessen bald in den Flaggschiff-Smartphones anderer Hersteller Einzug halten. So haben LG und Xiaomi bereits entsprechende Geräte angekündigt und auch bei HTC wird der High-End-SoC im nächsten Flaggschiff im Einsatz sein. Von LG hieß es, dass man beim neuen LG Flex2 alle Vorkehrungen getroffen habe, um Hitzeproblemen vorzubeugen und deshalb sicher sei, dass es mit dem Gerät keine derartigen Probleme geben werde.
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