UK-Premier will in Messengern schnüffeln dürfen oder sie verbieten
Nach den NSA-Enthüllungen von Edward Snowden sowie so mancher von Hackern ausgenutzter Lücke haben viele Messenger-Apps ihre Sicherheit verbessert. Das ist zweifellos gut für die Nutzer und eine Erschwernis für jene, die schnüffeln wollen. So wie der britische Premierminister David Cameron. Dieser will Verschlüsselung verbieten oder die jeweiligen Apps.
Auf einer Wahlkampfveranstaltung fragte Cameron nämlich: "Wollen wir einen Kommunikationsweg erlauben, der einfach nicht mitgelesen werden kann?" Während die meisten Leser und Datenschützer hier mit einem "Öhm, natürlich!" antworten werden, meinte Cameron: "Meine Antwort auf diese Frage ist: Wir dürfen das nicht."
Cameron sind Anwendungen wie WhatsApp und Snapchat ein Dorn im Auge. Sollten sich deren Anbieter weigern, der britischen Regierung Hintertüren zu ermöglichen, würde Cameron deren Verbot anstreben bzw. durchsetzen wollen.
David Cameron führte als Argument gegen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung den jüngsten Terror in Frankreich an: Die Attacken von Paris u. a. gegen das Satire-Magazin Charlie Hebdo hätten bewiesen, dass man größeren Zugang benötige, meint Cameron. Dieser sprach von einer neuen Dimension der Bedrohung und dass man "robuste Befugnisse für Geheim- und Sicherheitsdienste" brauche, denn nur so könne man seine Bürger schützen.
Cameron ist allerdings mitnichten der Einzige, dem Verschlüsselung ein Dorn im Auge ist: Auch zahlreiche US-Offizielle verlangen immer wieder Hintertüren zu verschlüsselten Diensten (allerdings ging bisher keiner so weit, von einem Verbot zu sprechen). Die Öffentlichkeit antwortet darauf stets mit überwältigender Ablehnung, ebenso wie die Industrie. So sagte Apple-Chef Tim Cook im vergangenen Herbst: "Leute haben ein Anrecht auf Privatsphäre."
Siehe auch: 31C3 - Welche Verschlüsselung noch vor der NSA sicher ist
UK-Wahlkampf-Getöse
"Anti-Verschlüsselungs-Propaganda" nennt Ars Technica die jüngsten Aussagen von David Cameron und auch als Berichterstatter fällt es schwer, bei dessen Forderungen objektiv zu bleiben: Denn der britische Premier hat im Vorfeld der Wahlen im Mai eine Forderung von sich gegeben, die praktisch allem widerspricht, was man von zuletzt Snowden und Co. gelernt hat.Auf einer Wahlkampfveranstaltung fragte Cameron nämlich: "Wollen wir einen Kommunikationsweg erlauben, der einfach nicht mitgelesen werden kann?" Während die meisten Leser und Datenschützer hier mit einem "Öhm, natürlich!" antworten werden, meinte Cameron: "Meine Antwort auf diese Frage ist: Wir dürfen das nicht."
Cameron sind Anwendungen wie WhatsApp und Snapchat ein Dorn im Auge. Sollten sich deren Anbieter weigern, der britischen Regierung Hintertüren zu ermöglichen, würde Cameron deren Verbot anstreben bzw. durchsetzen wollen.
David Cameron führte als Argument gegen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung den jüngsten Terror in Frankreich an: Die Attacken von Paris u. a. gegen das Satire-Magazin Charlie Hebdo hätten bewiesen, dass man größeren Zugang benötige, meint Cameron. Dieser sprach von einer neuen Dimension der Bedrohung und dass man "robuste Befugnisse für Geheim- und Sicherheitsdienste" brauche, denn nur so könne man seine Bürger schützen.
Cameron ist allerdings mitnichten der Einzige, dem Verschlüsselung ein Dorn im Auge ist: Auch zahlreiche US-Offizielle verlangen immer wieder Hintertüren zu verschlüsselten Diensten (allerdings ging bisher keiner so weit, von einem Verbot zu sprechen). Die Öffentlichkeit antwortet darauf stets mit überwältigender Ablehnung, ebenso wie die Industrie. So sagte Apple-Chef Tim Cook im vergangenen Herbst: "Leute haben ein Anrecht auf Privatsphäre."
Siehe auch: 31C3 - Welche Verschlüsselung noch vor der NSA sicher ist
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Google Summer of Code (GSoC) :: neue Features & Funktionalitäten
Ler-Khun - vor 3 Stunden -
OpenMediaVault - das intelligente System mit der modularen Architektur
Ler-Khun - vor 3 Stunden -
Wie kann ich die Untertitel einem Video hinzufügen?
MiezMau - Gestern 16:42 Uhr -
DaVinci Resolve 21 Final wurde freigegeben
Ler-Khun - Vorgestern 17:17 Uhr -
Bayerns Digitalministerium bemüht sich um digitale Souveränität
Computer - 05.06. 23:58 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen