Star-Entwickler: Apple droht an Software-Qualität zu scheitern
Während der Computer-Konzern Apple von einem Rekord zum nächsten eilt, drückte der bekannte Entwickler Marco Arment nun seine Besorgnis um die Zukunft des Unternehmens aus. Seiner Ansicht nach hakt es vor allem im Bereich der Software-Entwicklung, was letztlich zu massiven Problemen führen könne.
"Apples Hardware ist fantastisch - sie war nie besser. Aber die Software-Qualität hat in den letzten Jahren einen regelrechten Sturzflug hingelegt, so dass ich zutiefst besorgt über ihre Zukunft bin", erklärte er nun in einem Blogpost. Arment hat selbst keine direkten Verbindungen zu Apple, sondern wurde vor allem als Technikchef von Tumblr und mit dem von ihm gegründeten Instapaper bekannt.
"Apple hat seine funktionelle Überlegenheit komplett verloren", führte Arment weiter aus. Die Deutlichkeit, mit der sich der Entwickler äußert, ist durchaus überraschend, denn er gehört nicht gerade zu den Zeitgenossen, die für Übertreibungen bekannt sind.
Eine wichtige Grundlage für die zunehmenden Probleme sieht er dabei in den Release-Zyklen, die sich nicht nach dem Stand der Entwicklung, sondern nach Marketing-Überlegungen richten. Das Unternehmen veröffentlicht beispielsweise im Jahrestakt stets zum ungefähr gleichen Datum Major-Releases seiner Betriebssysteme. Das führte nach Ansicht Arments dazu, dass sich mit der Zeit immer mehr Fehler und andere Probleme einschlichen.
"Ich habe den Verdacht, dass der rapide Niedergang bei Apples Software ein Zeichen dafür ist, dass das Marketing heute zu viel Macht über Apple hat", erklärte er. Es sei eindeutig unmöglich für die Entwickler-Teams die Qualität bei dem derzeitigen Takt von Releases beizubehalten. Theoretisch sei es natürlich möglich, dass die Ursache bei den Programmierern selbst liege, doch sei eigentlich jedes funktionierende Entwickler-Team in der Lage, eine signifikant höhere Qualität zu garantieren.
Verschiedene Größen der IT-Szene in den USA, die eigentlich als große Verfechter von Apple gelten, stimmten der Einschätzung Arments zu. Vollen Widerspruch erntete er faktisch von keiner Seite. Lediglich hinsichtlich der Schwere des Problems gab es differenzierte Äußerungen.
"Apple hat seine funktionelle Überlegenheit komplett verloren", führte Arment weiter aus. Die Deutlichkeit, mit der sich der Entwickler äußert, ist durchaus überraschend, denn er gehört nicht gerade zu den Zeitgenossen, die für Übertreibungen bekannt sind.
Eine wichtige Grundlage für die zunehmenden Probleme sieht er dabei in den Release-Zyklen, die sich nicht nach dem Stand der Entwicklung, sondern nach Marketing-Überlegungen richten. Das Unternehmen veröffentlicht beispielsweise im Jahrestakt stets zum ungefähr gleichen Datum Major-Releases seiner Betriebssysteme. Das führte nach Ansicht Arments dazu, dass sich mit der Zeit immer mehr Fehler und andere Probleme einschlichen.
"Ich habe den Verdacht, dass der rapide Niedergang bei Apples Software ein Zeichen dafür ist, dass das Marketing heute zu viel Macht über Apple hat", erklärte er. Es sei eindeutig unmöglich für die Entwickler-Teams die Qualität bei dem derzeitigen Takt von Releases beizubehalten. Theoretisch sei es natürlich möglich, dass die Ursache bei den Programmierern selbst liege, doch sei eigentlich jedes funktionierende Entwickler-Team in der Lage, eine signifikant höhere Qualität zu garantieren.
Verschiedene Größen der IT-Szene in den USA, die eigentlich als große Verfechter von Apple gelten, stimmten der Einschätzung Arments zu. Vollen Widerspruch erntete er faktisch von keiner Seite. Lediglich hinsichtlich der Schwere des Problems gab es differenzierte Äußerungen.
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