Verschenkt wurde zu Weihnachten Apple und nicht Samsung
Wer seinen Liebsten zu Weihnachten ein neues Mobilgerät schenkt, lässt sich nicht lumpen: Im bunten Papier finden sich zum überwiegenden Teil Produkte von Apple wieder. Das zeigen Tracking-Daten über die neu aktivierten Geräte an den Weihnachtsfeiertagen, die von der Yahoo-Tochter Flurry erhoben wurden.
"Es zeigt sich klar, dass der Weihnachtsmann nicht mehr länger auf Kekse setzt - sondern Äpfel bevorzugt", so das Fazit der Marktforscher. Von den neuen Geräten, die an den Feiertagen aktiviert wurden, stammten immerhin 51,3 Prozent von dem kalifornischen Konzern.
Der Konkurrent Samsung führt zwar inzwischen den Smartphone-Markt klar an, doch werden dessen Geräte wohl eher wegen des oft niedrigeren Preises von den Verbrauchern selbst gekauft - aber nicht als besonders lohnenswertes Geschenk angesehen. Der südkoreanische Konzern kam bei den Neuaktivierungen zu Weihnachten lediglich auf einen Anteil von 17,7 Prozent.
Microsofts Lumia-Smartphones konnten mit 5,8 Prozent immerhin überdurchschnittlich abschneiden. Auf nennenswerte Anteile kamen letztlich auch Sony und LG mit 1,6 und 1,4 Prozent. Die in der letzten Zeit durchgestarteten chinesischen Anbieter spielten zu Weihnachten hingegen keine Rolle, was daran liegen dürfte, dass das Fest in deren Zielmärkten keine besondere Rolle spielt.
Die zahlreichen neuen Mobilgeräte mussten nach dem Auspacken und Aktivieren natürlich auch mit Apps bestückt werden. Im Vergleich zu einem anderen durchschnittlichen Tag im Dezember lagen die Downloadzahlen an den Weihnachtstagen entsprechend um den Faktor 2,5 über dem Normalniveau. Wenig überraschend waren es dabei vor allem Spiele und Messaging-Anwendungen, die zuerst auf den neuen Geräten installiert wurden.
Im Vergleich zu den vorhergehenden Jahren zeigt sich außerdem, dass Smartphones mit mittleren Display-Größen zwar noch immer weit mehr als die Hälfte der Geräte ausmachen, Phablets aber doch deutlich stärker bei den Nutzern Fuß gefasst haben. Deren Anteil kletterte gegenüber 2013 sprunghaft von 4 auf 13 Prozent.
Der Konkurrent Samsung führt zwar inzwischen den Smartphone-Markt klar an, doch werden dessen Geräte wohl eher wegen des oft niedrigeren Preises von den Verbrauchern selbst gekauft - aber nicht als besonders lohnenswertes Geschenk angesehen. Der südkoreanische Konzern kam bei den Neuaktivierungen zu Weihnachten lediglich auf einen Anteil von 17,7 Prozent.
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