Verdi verlängert Streiks, Amazon verspricht Pünktlichkeit zum Fest
Verdi hat heute in einer Sitzung in Berlin angekündigt, die Streiks an einigen Amazon-Standorten zu verlängern. Zuvor hatte die Gewerkschaft den in der vergangenen Woche angekündigten Ausstand bereits ohne eine Reaktion von Amazon erweitert. Mit einer Streikwelle zu Weihnachten will Verdi Amazon endlich zum Einlenken im Tarifstreit zwingen.
Amazon will sich jedoch soweit aktuell bekannt ist von den angedrohten Streikverlängerungen für insgesamt sechs Standorte in Deutschland nicht beirren lassen und verspricht weiterhin pünktliche Belieferung bis zum Weihnachtsfest. Man hatte heute sogar die Zeiten für die rechtzeitige Lieferung bis Heiligabend noch verlängert, um demonstrativ zu zeigen, wie wenig Einfluss die Gewerkschaft mit ihren Drohgebärden eigentlich hat und wie gering die Auswirkungen der Streiks bisher auf Amazon waren.
Der Streik in der Adventszeit 2014 ist der bisher längste. Mit sechs bestreikten Standorten ist es zudem auch der größte, was die Mitarbeiteranzahl angeht.
Verdi will das Fest und das damit verbundene hohe Versandaufkommen mit aller Macht nutzen, um Amazon endlich zum Einlenken zu bewegen - was immer noch wie ein aussichtsloses Unterfangen aussieht. Dabei bekommen sie nun unerwartete Schützenhilfe von der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc.
"Wir brauchen existenzsichernde, unbefristete, menschenwürdige Arbeitsbedingungen. Euer Mut und eure Entschlossenheit werden Amazon an den Verhandlungstisch bringen. Ihr seid ein Beispiel für die ganze Republik", sagte verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger bei einer zentralen Kundgebung in Koblenz. Gut 1.000 Amazon-Beschäftigte waren heute zu der Veranstaltung angereist.
Siehe auch: Verdi lässt in der Vorweihnachtszeit wieder Amazon bestreiken
Über 2.600 Beschäftigte im Streik
Denn die bisherigen Arbeitsniederlegungen - allein heute traten bundesweit über 2.600 Beschäftigte des Online-Versandhändlers in den Streik - führten noch nicht dazu, dass Amazon klein beigeben musste. Die Beschäftigten am Standort in Graben haben laut Verdi nun beschlossen, dass sie bis einschließlich zum 24. Dezember die Arbeit niederlegen. An den Standorten Bad Hersfeld, Leipzig, Rheinberg und Werne wollen die Beschäftigten bis zum Ende der Spätschicht am kommenden Samstag streiken. Die Streiks hatten in der Nacht von Sonntag auf Montag begonnen. Koblenz wird nun heute als erster Standort wieder zur Spätschicht die Arbeit regulär aufnehmen.Der Streik in der Adventszeit 2014 ist der bisher längste. Mit sechs bestreikten Standorten ist es zudem auch der größte, was die Mitarbeiteranzahl angeht.
Verdi will das Fest und das damit verbundene hohe Versandaufkommen mit aller Macht nutzen, um Amazon endlich zum Einlenken zu bewegen - was immer noch wie ein aussichtsloses Unterfangen aussieht. Dabei bekommen sie nun unerwartete Schützenhilfe von der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc.
"Wir brauchen existenzsichernde, unbefristete, menschenwürdige Arbeitsbedingungen. Euer Mut und eure Entschlossenheit werden Amazon an den Verhandlungstisch bringen. Ihr seid ein Beispiel für die ganze Republik", sagte verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger bei einer zentralen Kundgebung in Koblenz. Gut 1.000 Amazon-Beschäftigte waren heute zu der Veranstaltung angereist.
Siehe auch: Verdi lässt in der Vorweihnachtszeit wieder Amazon bestreiken
Thema:
Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
Amazons Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Amazon
- Geklaute Weihnachten: Prime-Komödie mit Schwarzenegger & Reacher
- Die Ringe der Macht: Amazon zeigt den offiziellen Trailer zur 3. Staffel
- Bloodaxe: Prime Video zeigt den ersten Trailer zur Wikinger-Serie
- Blade Runner 2099: Prime Video zeigt einen neuen Trailer zur Miniserie
- Star Wars: Galactic Racer startet - Kampagne gratis auf Amazon Luna
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Windows 11 26H2: Update nun auch direkt von Windows 10 aus möglich
- Lücke im High-End-Gaming: Intel will AMD mit "Nova Lake" angreifen
- Auf Hack folgt Aderlass: Besorgte Binance-Kunden ziehen 4,65 Mrd. $ ab
- Kühlschrank-Hacks: Erneut Supermärkte in EU-Ländern angegriffen
- FritzSmart Energy 201: Neue kompakte Smart-Home-Steckdose ist da
- Britischer Geheimdienst GCHQ hat Tausende Speichermedien verloren
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Neuvorstellung: NCViewer kompakter Bildbetrachter für Windows
DeVIL-I386 - vor 2 Stunden -
Neu OpenShot 4.1.1 ist da :: performante Entwicklungsarbeit!
d-hubs - Gestern 19:42 Uhr -
Schalter lässt sich nicht aktivieren
DON666 - Gestern 07:48 Uhr -
Shaping AI: safe, sovereign, competitive
d-hubs - Gestern 06:49 Uhr -
Wichtigste Neuerungen in Thunderbird 159:
d-hubs - Vorgestern 12:18 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen