Amazon: Das zweite Fire Phone kommt, aber erst im Jahr 2016
Das Fire Phone, das erste Smartphone des Versandhändlers Amazon erwies sich als kapitaler Flop. Das Unternehmen arbeitet einem Bericht zufolge aber dennoch an einem "Nachfolger", allerdings will man sich ordentlich Zeit dafür lassen, da das Gerät erst 2016 erscheinen soll.
Generell hat Amazon die Idee eines eigenen Smartphones nicht aufgeben, so die Quelle von VentureBeat, das soll vor allem an CEO Jeff Bezos liegen. Deshalb treibt er das Projekt auch voran, auch wenn es durchaus ungewöhnlich ist, dass eine Smartphone-Entwicklung mehr als ein Jahr benötigt. Aber man will offenbar die Fehler des Debüts vermeiden. Das geht sogar so weit, dass man eben das nächstjährige lukrative Vorweihnachtsgeschäft auslassen wird.
Im Ergebnis für das dritte Quartal 2014 musste Amazon Abschreibungen in Höhe von 170 Millionen Dollar bekannt geben. Offizielle Verkaufszahlen nannte der Versandhändler keine, etwa zwei Monate nach Veröffentlichung hatte es aber geheißen, dass gerade einmal 35.000 Fire Phones verkauft worden sind.
Das Fire Phone war bereits vor der Vorstellung ein monatelanges Thema in der Gerüchteküche. Das Gerät hatte zahlreiche innovative Funktionen, darunter ein dreidimensionales Interface und die "Firefly" genannte Technologie, die nicht nur Shopping-Hilfe ist, sondern auch dem Nutzer im Alltag helfen soll. Die 3D-Oberfläche ist zwar nett anzusehen, einen praktischen Nutzen hatte sie indes nicht.
Siehe auch: Amazon Fire Phone ist da - High-End-Smartphone & Shopping-Hilfe
Zurück auf Start
Laut einem Bericht von VentureBeat soll Amazon schon "seit Monaten" an einem zweiten Fire Phone arbeiten, allerdings sei man nach "erschreckend schwachen Verkäufen" des Debüt-Geräts wieder zurück zum Zeichentisch gegangen. Amazon stellt sich die Frage, die sicherlich alle Hersteller beschäftigt, nämlich wie man es schafft, das Gerät zum Erfolg zu machen.Generell hat Amazon die Idee eines eigenen Smartphones nicht aufgeben, so die Quelle von VentureBeat, das soll vor allem an CEO Jeff Bezos liegen. Deshalb treibt er das Projekt auch voran, auch wenn es durchaus ungewöhnlich ist, dass eine Smartphone-Entwicklung mehr als ein Jahr benötigt. Aber man will offenbar die Fehler des Debüts vermeiden. Das geht sogar so weit, dass man eben das nächstjährige lukrative Vorweihnachtsgeschäft auslassen wird.
Im Ergebnis für das dritte Quartal 2014 musste Amazon Abschreibungen in Höhe von 170 Millionen Dollar bekannt geben. Offizielle Verkaufszahlen nannte der Versandhändler keine, etwa zwei Monate nach Veröffentlichung hatte es aber geheißen, dass gerade einmal 35.000 Fire Phones verkauft worden sind.
Das Fire Phone war bereits vor der Vorstellung ein monatelanges Thema in der Gerüchteküche. Das Gerät hatte zahlreiche innovative Funktionen, darunter ein dreidimensionales Interface und die "Firefly" genannte Technologie, die nicht nur Shopping-Hilfe ist, sondern auch dem Nutzer im Alltag helfen soll. Die 3D-Oberfläche ist zwar nett anzusehen, einen praktischen Nutzen hatte sie indes nicht.
Siehe auch: Amazon Fire Phone ist da - High-End-Smartphone & Shopping-Hilfe
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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