Mutmaßliche Vergewaltigung durch Fahrer:
Uber in Indien verboten
Der Mitfahrdienst Uber steht zwar immer wieder in der Kritik, das US-Startup muss nun in Indien aber einen PR-Super-GAU überstehen. Nachdem ein für Uber tätiger Fahrer angeblich eine Frau vergewaltigt hat, wurde Uber in Indien verboten. Das Unternehmen hat die "schreckliche Tat" scharf verurteilt.
In Deutschland gibt es in Zusammenhang mit Uber seit Monaten Kritik, weil der Dienst gegen das Personenbeförderungsgesetz verstößt, in den USA kam das Unternehmen zuletzt aufgrund Bespitzelungsvorwürfe in Richtung von Journalisten in die Schlagzeilen. Die mutmaßliche Tat eines indischen Uber-Fahrers sprengt aber alle bisherigen Dimensionen.
Allerdings gibt es derzeit noch Widersprüche, da der mutmaßliche Vergewaltiger nach eigenen bzw. Polizeiangaben danach freigesprochen worden sein soll, dies werde derzeit noch überprüft, so ein Vertreter der Exekutive. Der Beschuldigte soll die aktuelle Tat allerdings bereits gestanden haben, laut TOI habe er dabei nur wenig Reue gezeigt.
So weit wird es aber womöglich gar nicht kommen, da die Stadtregierung der indischen Hauptstadt Uber inzwischen verboten hat, wieThe Economic Times schreibt. Uber würde die "Kunden in die Irre führen", da man mit nicht für Neu-Delhi geltenden Genehmigungen seine Dienste anbiete bzw. betreibe.
Vorbestraft
Vergangenen Freitag soll nämlich ein für den Mitfahrdienst tätiger 32-jähriger Fahrer aus Neu-Delhi eine Passagierin vergewaltigt haben. Der Beschuldigte wurde gestern von der Polizei verhaftet, berichtet die Times of India (TOI). Außerdem heißt es, dass die Tat womöglich nicht passiert wäre, hätte das Unternehmen einen Hintergrund-Check des mutmaßlichen Täters durchgeführt: Dieser soll nämlich bereits im Jahr 2011 wegen Vergewaltigung verurteilt worden sein und sieben Monate in Haft verbracht haben.Allerdings gibt es derzeit noch Widersprüche, da der mutmaßliche Vergewaltiger nach eigenen bzw. Polizeiangaben danach freigesprochen worden sein soll, dies werde derzeit noch überprüft, so ein Vertreter der Exekutive. Der Beschuldigte soll die aktuelle Tat allerdings bereits gestanden haben, laut TOI habe er dabei nur wenig Reue gezeigt.
"Abscheuliche Tat"
Uber-CEO Travis Kalanick hat in einem Blogbeitrag auf die Vorwürfe reagiert und bezeichnete die "abscheuliche Tat" als "entsetzlich". Man werde alles unternehmen, um den Täter "seiner gerechten Strafe zuzuführen" und "das Opfer bei ihrer Genesung und ihre Familie zu unterstützen". Der Chef des Mitfahrdienstes versprach außerdem, dass man mit den Behörden zusammenarbeiten werde, um Hintergrund-Checks, die es derzeit laut Kalanick bei der Lizenzvergabe im kommerziellen Transportwesen nicht gebe, zu entwickeln.So weit wird es aber womöglich gar nicht kommen, da die Stadtregierung der indischen Hauptstadt Uber inzwischen verboten hat, wieThe Economic Times schreibt. Uber würde die "Kunden in die Irre führen", da man mit nicht für Neu-Delhi geltenden Genehmigungen seine Dienste anbiete bzw. betreibe.
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