Smartphone-Nacken: Studie warnt vor Technik-Haltungsschäden
Smartphones sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Bei einem Blick in die U-Bahn oder den Bus wird schnell klar: Die kleinen Geräte haben nicht nur unser digitales Leben umgekrempelt. Eine neu Studie bringt die Geräte jetzt mit Haltungsschäden in Verbindung.
Die Head-down-Generation belastet die Halswirbelsäule
Hansraj bestätigt dabei eine Tatsache, die man durch aufmerksamer Beobachtung aus dem Alltag kennt: Smartphones werden oft in sehr unergonomischen Haltungen genutzt. In der Studie ist hier sogar schon von ersten Haltungsfehlern die Rede, die sich Menschen bei der Nutzung von Smartphones angewöhnt haben. Interessant war für Studienleiter Kenneth K. Hansraj aber vor allem die sogenannte "Head-down-Generation" - also jene Nutzer, die ihren Blick nur selten vom Display abwenden. Hier wollte Hansraj erstmals die realen Kräfte messen, die bei dieser weitverbreiteten Art der Nutzung auf der Halswirbelsäule lasten.
Laut der Studie von Hansraj steigt das Gewicht, das unser Hals tragen muss bei einer Neigung von 15 Grad bereits um 12 Kilogramm. Beim Blick aufs Smartphone neigen die meisten Menschen ihren Nacken im Durchschnitt aber um ganze 60 Grad. Damit erhöht sich auch der Druck, der auf der Muskulatur und Wirbelsäule lastet um fast 30 Kilogramm. Diese Kräfte wurden so erstmals wissenschaftlich in einer Studie ermittelt.
Homo-Smartphonies
Der aufrechte Gang gilt als einer der wichtigsten Schritte in der menschlichen Evolution. Jetzt könnte eine technische Errungenschaft dafür sorgen, dass sich unsere Körperhaltung erneut ändert. Laut einer neuen Studie (PDF) des New Yorker Wirbelsäulen-Spezialisten Kenneth K. Hansraj schauen wir im Durchschnitt 700 bis 1400 Stunden pro Jahr auf unsere Smartphones. Diese intensive Beziehung soll laut dem Dokument auch Einfluss auf unsere Halswirbelsäule haben.
Die Head-down-Generation belastet die Halswirbelsäule
Hansraj bestätigt dabei eine Tatsache, die man durch aufmerksamer Beobachtung aus dem Alltag kennt: Smartphones werden oft in sehr unergonomischen Haltungen genutzt. In der Studie ist hier sogar schon von ersten Haltungsfehlern die Rede, die sich Menschen bei der Nutzung von Smartphones angewöhnt haben. Interessant war für Studienleiter Kenneth K. Hansraj aber vor allem die sogenannte "Head-down-Generation" - also jene Nutzer, die ihren Blick nur selten vom Display abwenden. Hier wollte Hansraj erstmals die realen Kräfte messen, die bei dieser weitverbreiteten Art der Nutzung auf der Halswirbelsäule lasten.
Eine krumme Sache
Bei der Nutzung von Smartphones beugen wir unseren Kopf nach vorn. Diese Haltung muss von der Nacken- und oberen Rückenmuskulatur gestützt werden. Das einfache Prinzip: Je weiter der Kopf nach vorne geneigt wird, desto größer die Kräfte, die wirken. Je nachdem, wie vertieft der Nutzer gerade ist, können so auch schon mal Stunden vergehen, in denen der Kopf in dieser Haltung verbleibt.Laut der Studie von Hansraj steigt das Gewicht, das unser Hals tragen muss bei einer Neigung von 15 Grad bereits um 12 Kilogramm. Beim Blick aufs Smartphone neigen die meisten Menschen ihren Nacken im Durchschnitt aber um ganze 60 Grad. Damit erhöht sich auch der Druck, der auf der Muskulatur und Wirbelsäule lastet um fast 30 Kilogramm. Diese Kräfte wurden so erstmals wissenschaftlich in einer Studie ermittelt.
Lösung ist einfach
Die Folgen dieser belastenden Fehlhaltung sind schnell erklärt: Durch die Kopf-nach-unten-Haltung kann es zu "früher Abnutzung und Degeneration" kommen. Am Ende wartet im schlimmsten Fall eine Bandscheiben-OP. Diese drastischen Folgen können aber sehr einfach vermieden werden: "Jeder sollte sich bemühen, mit einer neutral (gehaltenen) Halswirbelsäule auf die Smartphones zu blicken und es vermeiden, jeden Tag Stunden gebeugt darüber zu verbringen."
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