Neue Regeln für Early Access:
Steam will Enttäuschung vermeiden
Der vor allem von unabhängigen Entwicklern gerne genutzte Early-Access-Kanal auf Valves Distributionsnetzwerk Steam ist an sich eine feine Idee, zuletzt sorgte der Frühzugang aber für einige negative Schlagzeilen, da beteiligte Entwickler ihre ursprünglichen Versprechen nicht halten konnten. Valve reagiert nun mit überarbeiteten Richtlinien.
Valve reagiert nun auf die kleinen und großen Skandale im Zusammenhang mit Early Access und hat diese Woche an Entwickler neue Regeln und Richtlinien übermittelt. Diese sollen sicherstellen, dass keine falschen Erwartungen bei potenziellen Käufern entstehen. Wie die Branchenseite Gamasutra berichtet, sind diese bereits auf der Steamworks-Entwickler-Webseite für Valve-Partner einsehbar, auf Pastebin wurde allerdings eine Kopie davon veröffentlicht.
Außerdem sollen Entwickler in der Lage sein, ein Spiel auch ohne Early Access umsetzen zu können: Wer es nicht auch ohne Steam schaffen kann, der wird auch nicht für Early Access freigeschaltet. Gleichzeitig darf man aber auch ein bereits komplett fertig entwickeltes Spiel nicht auf der Frühzugangsplattform anbieten.
Gegen Enttäuschung
Falsche Erwartungen und Versprechen sind die wohl größten Probleme von Steam Early Access. Zuletzt hat es diesbezüglich einiges an Aufregung gegeben, beispielsweise hat das bekannte Indie-Studio Double Fine von Tim Schafer im September einen Entwicklungsstopp seines Early-Access-Spiels "Spacebase DF-9" bekannt gegeben und mitgeteilt, dass Fans die Sim selbst weiterentwickeln sollen. Noch schwerer wiegen Fälle, bei denen bewusst versucht wurde, Spieler zu betrügen.Valve reagiert nun auf die kleinen und großen Skandale im Zusammenhang mit Early Access und hat diese Woche an Entwickler neue Regeln und Richtlinien übermittelt. Diese sollen sicherstellen, dass keine falschen Erwartungen bei potenziellen Käufern entstehen. Wie die Branchenseite Gamasutra berichtet, sind diese bereits auf der Steamworks-Entwickler-Webseite für Valve-Partner einsehbar, auf Pastebin wurde allerdings eine Kopie davon veröffentlicht.
Keine falschen Versprechen
Das Maßnahmenpaket ist umfangreich und sieht unter anderem vor, dass derartige Titel spielbar sein müssen und auf Early Access "keine spezifischen Versprechen über künftige Ereignisse" gemacht werden dürfen. Valve dazu: "Kunden sollten ein Spiel auf Basis seines aktuellen Zustands kaufen und nicht aufgrund Versprechen einer Zukunft, die vielleicht oder vielleicht auch nicht umgesetzt werden könnte."Außerdem sollen Entwickler in der Lage sein, ein Spiel auch ohne Early Access umsetzen zu können: Wer es nicht auch ohne Steam schaffen kann, der wird auch nicht für Early Access freigeschaltet. Gleichzeitig darf man aber auch ein bereits komplett fertig entwickeltes Spiel nicht auf der Frühzugangsplattform anbieten.
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