US-Verkäufe: PS4 schlägt Xbox One zum zehnten Mal in Folge
Erst gestern hat Microsoft bekannt gegeben, dass man an den Handel mittlerweile beinahe zehn Millionen Xbox One-Konsolen ausliefern und sich zuletzt auch über eine Verdreifachung der Verkäufe freuen konnte. Doch das war nicht genug, um auf dem US-Markt die PlayStation 4 schlagen zu können: Das Sony-Gerät lag auch im Oktober vor der Xbox One.
In der Nacht auf heute hat Sony per Tweet bekannt gegeben (via Geek Wire), dass man mit der PlayStation 4 im vergangenen Monat erneut die Spitze der US-Konsolen-Charts erobern konnte. Basis dafür sind die Zahlen des US-amerikanischen Marktforschungsinstituts NPD Group, diese gilt als objektiv und unabhängig.
Genaue Angaben liegen weder für die PS4 noch für die Xbox One vor, da NPD derartige Zahlen üblicherweise nicht öffentlich macht, sondern die Kunden bzw. Hersteller direkt informiert und ihnen die Entscheidung überlässt, was sie mit diesen Informationen machen.
Die Marktforscher haben aber dennoch einige weitere interessante Daten zum Videospielmarkt freigegeben. Diese lassen sich eindeutig interpretieren: (US-)Kunden sind noch dabei, sich die neuen Konsolen zu besorgen, für Spiele haben sie dann in Folge nicht mehr viel Geld übrig.
Allerdings sollte man in Sachen Software beachten, dass die NPD Group keine digitalen Verkäufe, sondern nur den Einzelhandel erfasst. Erstere werden aber immer wichtiger, was auch das "schlechte" (NPD-)Abschneiden von etwa Destiny erklärt - rund 20 Prozent der Verkäufe des Activision-Shooters wurden digital durchgeführt. Angeführt werden die Spiele-Charts von NBA 2K15, danach kommen Super Smash Bros. für 3DS, The Evil Within, Borderlands: The Pre-Sequel und an Platz 5 dann schließlich Destiny.
Genaue Angaben liegen weder für die PS4 noch für die Xbox One vor, da NPD derartige Zahlen üblicherweise nicht öffentlich macht, sondern die Kunden bzw. Hersteller direkt informiert und ihnen die Entscheidung überlässt, was sie mit diesen Informationen machen.
Die Marktforscher haben aber dennoch einige weitere interessante Daten zum Videospielmarkt freigegeben. Diese lassen sich eindeutig interpretieren: (US-)Kunden sind noch dabei, sich die neuen Konsolen zu besorgen, für Spiele haben sie dann in Folge nicht mehr viel Geld übrig.
70 Prozent höher als bei Vorgängergeneration
Denn zusammengerechnet kommen PlayStation 4 und Xbox One auf um 70 Prozent höhere Verkäufe als bei der vorhergegangenen Konsolengeneration, also bei PlayStation 3 und Xbox 360. Als Zeitraum wird hier das erste Jahr der Konsolenverfügbarkeit angegeben. Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres sind die Konsolenverkäufe um 59 Prozent nach oben gegangen, die Software-Verkäufe fielen hingegen um 27 Prozentpunkte.Allerdings sollte man in Sachen Software beachten, dass die NPD Group keine digitalen Verkäufe, sondern nur den Einzelhandel erfasst. Erstere werden aber immer wichtiger, was auch das "schlechte" (NPD-)Abschneiden von etwa Destiny erklärt - rund 20 Prozent der Verkäufe des Activision-Shooters wurden digital durchgeführt. Angeführt werden die Spiele-Charts von NBA 2K15, danach kommen Super Smash Bros. für 3DS, The Evil Within, Borderlands: The Pre-Sequel und an Platz 5 dann schließlich Destiny.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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