Südkorea: Apple und China sind schuld am Smartphone-Einbruch
In Südkorea gehen inzwischen auch auf politischer Ebene die Alarmglocken an: Das Smartphone-Geschäft des Landes, auf das man zuletzt so stolz sein konnte, erlebt gerade einen massiven Einbruch. Als einen der Schuldigen sieht man dabei Apple an.
Denn mit dem Start der neuen iPhone-Generation hat das US-Unternehmen das Interesse zahlreicher Nutzer auf sich gezogen. Sogar in Südkorea selbst sollen die Verbraucher den Geräten stärker zugeneigt sein, als den neuesten Top-Modellen der heimischen Hersteller Samsung und LG.
Laut einem Bericht des US-Magazins CNet hat das südkoreanische Ministerium für Handel, Industrie und Energie vermeldet, dass das Exportvolumen bei Smartphones im Oktober bei 1,1 Milliarden Dollar lag. Das sind satte 35,5 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Neben den neuen iPhones sieht man aber noch einen anderen Faktor, der das Smartphone-Geschäft über den relativ kurzfristigen Boom einer neuen iPhone-Generation belasten wird: Die zunehmende Bedeutung der chinesischen Hersteller auf dem Weltmarkt. Einer der Shooting-Stars ist hier Xiaomi. Das Unternehmen schaffte es sogar, zum weltweit drittgrößten Anbieter aufzusteigen.
Einen ordentlichen Absatz verzeichnete Südkorea dabei in Richtung USA, wo chinesische Hersteller eher einen schwierigen Stand haben. Hier konnte das Exportvolumen im 17,1 Prozent ausgebaut werden. Der Umsatz mit Geräten, die in Richtung Japan ausgeführt wurden, wo Apples iPhones sich höchster Beliebtheit erfreuen, sank hingegen um 36,8 Prozent. Ein Minus von 5,9 Prozent gab es im Geschäft mit China.
Gesamtwirtschaftlich lag das Exportvolumen Südkoreas bei 16 Milliarden Dollar, was nur ein Prozent weniger ist als vor einem Jahr. Hier kam dem Land seine starke Halbleiter-Industrie zugute. Denn auch in den neuen iPhones sind beispielsweise Chips von Samsung verbaut.
Laut einem Bericht des US-Magazins CNet hat das südkoreanische Ministerium für Handel, Industrie und Energie vermeldet, dass das Exportvolumen bei Smartphones im Oktober bei 1,1 Milliarden Dollar lag. Das sind satte 35,5 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
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