Pirate-Bay-Gründer Warg zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt
Der schwedische Mitgründer der BitTorrent-Plattform Pirate Bay, Gottfrid Svartholm Warg, ist von einem Kopenhagener Gericht zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt wurden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der mittlerweile 30jährige Warg die Polizeidatenbanken von Dänemark geknackt und massenhaft Daten heruntergeladen hat.
Warg war bereits am Donnerstag für schuldig befunden worden. Das Strafmaß wurde jedoch erst heute bekannt gegeben. Warg, der seit 2009 immer wieder im Gefängnis sitzt, muss nun nach dem Willen des Richters für dreieinhalb Jahre in den Knast. Das Gericht verhängte damit die bislang längste Haftstrafe für ein Vergehen dieser Art in Dänemark, blieb aber weit hinter den Forderungen der Staatsanwaltschaft zurück. Diese wollte mindestens sechs Jahre Haftstrafe erreichen, da Warg schon mehrfach wegen ähnlicher Verbrechen auffällig gewesen sei.
Warg soll zwischen März und August 2012 Zugriff auf sensible Daten der Polizeibehörden gehabt haben. Er konnte demnach Dokumente herunterladen und soll durch den Hack zahlreiche persönliche Datensätze von dänischen Bürgern in seine Gewalt gebracht haben. Außerdem soll er Zugriff auf das Schengen-Informationssystem gehabt haben. Mit ihm wurde ein 21jähriger Komplize verurteilt, der Warg angeblich zu der Tat angestiftet hat.
Siehe auch: Peter Sunde: Pirate Bay-Gründer wird wie Schwerverbrecher behandelt
Warg wurde vor zwei Jahren in Kambodscha aufgegriffen und verhaftet. Zunächst verbüßte er eine Haftstrafe in Schweden, wo ihm der Hack der Finanzbehörden zur Last gelegt wurde. Zuvor hatte er ebenfalls eine einjährige Strafe verbüßt, die im direkten Zusammenhang mit Pirate Bay stand: der entstandene Schaden der Musik- und Filmindustrie durch die Bereitstellung von illegalen Kopien wurde allen Bay-Gründern zu Last gelegt. Nun soll er bis 2016 in Dänemark in den Knast. Warg hat angekündigt, Berufung einlegen zu wollen.
Warg soll zwischen März und August 2012 Zugriff auf sensible Daten der Polizeibehörden gehabt haben. Er konnte demnach Dokumente herunterladen und soll durch den Hack zahlreiche persönliche Datensätze von dänischen Bürgern in seine Gewalt gebracht haben. Außerdem soll er Zugriff auf das Schengen-Informationssystem gehabt haben. Mit ihm wurde ein 21jähriger Komplize verurteilt, der Warg angeblich zu der Tat angestiftet hat.
Siehe auch: Peter Sunde: Pirate Bay-Gründer wird wie Schwerverbrecher behandelt
Warg wurde vor zwei Jahren in Kambodscha aufgegriffen und verhaftet. Zunächst verbüßte er eine Haftstrafe in Schweden, wo ihm der Hack der Finanzbehörden zur Last gelegt wurde. Zuvor hatte er ebenfalls eine einjährige Strafe verbüßt, die im direkten Zusammenhang mit Pirate Bay stand: der entstandene Schaden der Musik- und Filmindustrie durch die Bereitstellung von illegalen Kopien wurde allen Bay-Gründern zu Last gelegt. Nun soll er bis 2016 in Dänemark in den Knast. Warg hat angekündigt, Berufung einlegen zu wollen.
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