Österreich: Sperre von The Pirate Bay ist für zwei Wochen vom Tisch
Für Filesharer gibt es ausnahmsweise (kurz?) eine gute Nachricht: In Österreich sind die drohenden Netzsperren vorerst abgewendet worden, da sich der "Verein für Antipiraterie" (VAP) und die heimischen Internet-Provider auf eine Vertagung der Angelegenheit geeinigt haben.
Allzu viele Details zum Treffen sind nicht bekannt, derStandard zitiert den Sprecher des Providers UPC Austria (Tochter von Liberty Global), Siegfried Grobmann teilte kurz mit, dass beide Seiten "weitere Gespräche in 14 Tagen" vereinbart hätten: "Mehr gibt es momentan nicht zu sagen", so Grobmann.
Das hatte nicht nur einen Proteststurm bei den Nutzern ausgelöst, auch zahlreiche Vertreter der österreichischen Parteien übten Kritik. Auch der Branchenverband österreichischer Provider ISPA kritisierte das OGH-Urteil scharf und meinte, dass damit ein "Sperrfriedhof" wie in Großbritannien drohe. Man wies zudem darauf hin, dass vor allem über The Pirate Bay auch legale Dateien getauscht werden.
Siehe auch: Österreich - Provider müssen ab Freitag The Pirate Bay etc. sperren
14-tägiger Aufschub
Wie die österreichische Tageszeitung derStandard auf ihrer Webseite schreibt, bleiben das BitTorrent-Verzeichnis The Pirate Bay sowie die Streaming-Portale kinox.to und movie4k.to auch nach dem morgigen Freitag in Österreich erreichbar. Bei einem Treffen von Vertretern der Internet-Provider mit dem Verein für Antipiraterie konnte zumindest ein Aufschub von zwei Wochen erreicht werden.Allzu viele Details zum Treffen sind nicht bekannt, derStandard zitiert den Sprecher des Providers UPC Austria (Tochter von Liberty Global), Siegfried Grobmann teilte kurz mit, dass beide Seiten "weitere Gespräche in 14 Tagen" vereinbart hätten: "Mehr gibt es momentan nicht zu sagen", so Grobmann.
Folge von OGH-Urteil
Morgen sollte in Österreich eine Blockade der zuvor erwähnten Seiten beginnen, da die Provider nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs Österreichs verpflichtet wurden, Seiten mit urheberrechtlich "illegalen" Inhalten herauszufiltern. Der Verein für Antipiraterie hat daraufhin kaum gewartet und den vier großen Providern des Landes sogleich entsprechende Aufforderungsschreiben zugeschickt.Das hatte nicht nur einen Proteststurm bei den Nutzern ausgelöst, auch zahlreiche Vertreter der österreichischen Parteien übten Kritik. Auch der Branchenverband österreichischer Provider ISPA kritisierte das OGH-Urteil scharf und meinte, dass damit ein "Sperrfriedhof" wie in Großbritannien drohe. Man wies zudem darauf hin, dass vor allem über The Pirate Bay auch legale Dateien getauscht werden.
Siehe auch: Österreich - Provider müssen ab Freitag The Pirate Bay etc. sperren
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