Kinox.to: Großangelegte Razzia gegen die Hintermänner des Portals
Am Wochenende kam es in vier Bundesländern zu einer großangelegten Razzia gegen die Betreiber und Hintermänner des Streaming-Portals Kinox.to. Die zwei Hauptverdächtigen, zwei Brüder im Alter von 21 und 25 Jahren, konnte allerdings an ihrem Wohnort in der Nähe von Lübeck nicht gestellt werden, es gab aber auch zwei Verhaftungen.
Gegen das Streaming-Portal Kinox.to, den inoffiziellen Nachfolger des 2011 geschlossenen Kino.to, gab es am Wochenende eine großangelegte Razzia, berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Die von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden eingeleitete Aktion hatte einen Polizeieinsatz in vier Bundesländern zur Folge.
Mittelpunkt war ein Ort in der Nähe von Lübeck: Eine Spezialeinheit stürmte dort ein Wohnhaus, gesucht wurden die zwei noch bei ihren Eltern lebenden Brüder. Ihnen wird unter anderem gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzung, Steuerhinterziehung räuberische Erpressung und Brandstiftung vorgeworfen. Die letztgenannten Vorwürfe betreffen mutmaßliche Einschüchterungsversuche in Richtung der Konkurrenz auf diesem illegalen Markt, zunächst erfolglose Drohungen wurden etwa mit angezündeten Autos unterstrichen.
Eine Durchsuchung gab es auch in Berlin, dort wurden laut des Dresdner Oberstaatsanwalts Wolfgang Klein "Vermögenswerte" sichergestellt. Laut den vorliegenden Vorwürfen haben die Brüder nicht nur Kinox.to betrieben, sondern auch eigene Filehoster. Als Betrag der Steuerhinterziehung wurden 1,3 Millionen Euro genannt. Zu den Betreibern des Vorgängers Kino.to soll es Kontakte gegeben haben. Die Seite selbst wurde bisher übrigens nicht vom Netz genommen.
Siehe auch: Kino.to - Anwalt erläutert mögliche Folgen für Nutzer
Mittelpunkt war ein Ort in der Nähe von Lübeck: Eine Spezialeinheit stürmte dort ein Wohnhaus, gesucht wurden die zwei noch bei ihren Eltern lebenden Brüder. Ihnen wird unter anderem gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzung, Steuerhinterziehung räuberische Erpressung und Brandstiftung vorgeworfen. Die letztgenannten Vorwürfe betreffen mutmaßliche Einschüchterungsversuche in Richtung der Konkurrenz auf diesem illegalen Markt, zunächst erfolglose Drohungen wurden etwa mit angezündeten Autos unterstrichen.
Auf der Flucht
Die Hauptverdächtigen konnten nicht verhaftet werden, gefasst werden konnten aber zwei weitere "führende Köpfe" bei Neuss sowie Dortmund. Gegen das Brüderpaar läuft nun eine europaweite Fahndung, sie sind aber offenbar bereits seit längerer Zeit untergetaucht.Eine Durchsuchung gab es auch in Berlin, dort wurden laut des Dresdner Oberstaatsanwalts Wolfgang Klein "Vermögenswerte" sichergestellt. Laut den vorliegenden Vorwürfen haben die Brüder nicht nur Kinox.to betrieben, sondern auch eigene Filehoster. Als Betrag der Steuerhinterziehung wurden 1,3 Millionen Euro genannt. Zu den Betreibern des Vorgängers Kino.to soll es Kontakte gegeben haben. Die Seite selbst wurde bisher übrigens nicht vom Netz genommen.
Siehe auch: Kino.to - Anwalt erläutert mögliche Folgen für Nutzer
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