Project Ara: Module können während Betriebs gewechselt werden
Das modulare Smartphone, das aktuell unter dem Namen Project Ara von Google entwickelt wird, soll ab Anfang 2015 offiziell verfügbar sein und die Entwickler sind zuversichtlich, diesen Termin auch halten zu können. Demnächst will man das mit dem ersten voll funktionsfähigen Prototyp beweisen und verriet zudem neue Details zum Betriebssystem.
Die Informationen haben die Macher von Project Ara im offiziellen Blog Phonebloks (via Phandroid) veröffentlicht und dabei ist insbesondere das Betriebssystem interessant: Dass man auf Android L setzen wird, ist keine Überraschung, sehr wohl aber die Angabe, dass es eine modifiziere Version des mobilen Betriebssystems von Google sein wird - üblicherweise bietet Google ein unverändertes "Stock"-Android an (allerdings ist bei Ara wohl vor allem die technische Lösung gemeint und nicht die Oberfläche) .
Mit Ausnahme des Displays und der CPU wird man alle Module schnell tauschen ("hot swap") können, sie also vom Ara-Smartphone-Rahmen lösen können, ohne dieses zuvor herunterfahren zu müssen. Das betrifft Module wie die Kamera, den internen Speicher und auch den Akku (von denen man mehrere "im" Gerät haben kann).
In Sachen Module stellte man in Aussicht, dass es zahlreiche auch komplett neuartige Features geben wird, diese werden derzeit entwickelt. Diese einzelnen Komponenten werden später in einem Online-Shop nach Vorbild des Google Play Store verkauft, als Partner wurden hier u. a. Quanta, Toshiba, Rockchip und Foxconn genannt.
Ob diese Versprechen gehalten werden können, wird man im Dezember sehen können, da man auf der zweiten Ara-Entwicklerkonferenz den ersten voll funktionsfähigen Prototypen zeigen wird.
OS-Modifikation für "Hot Swap"
Das hat allerdings einen Grund: Für Project Ara arbeitet Google nämlich mit Linaro zusammen, dabei handelt es sich um eine Non-Profit-Organisation, die vor allem an diversen Open-Source-Lösungen für ARM-Prozessoren arbeitet. Denn bei Project Ara soll es möglich sein, die meisten Module während des laufenden Betriebs tauschen zu können, was eine diesbezüglich modifizierte Android-L-Version erforderlich macht.Mit Ausnahme des Displays und der CPU wird man alle Module schnell tauschen ("hot swap") können, sie also vom Ara-Smartphone-Rahmen lösen können, ohne dieses zuvor herunterfahren zu müssen. Das betrifft Module wie die Kamera, den internen Speicher und auch den Akku (von denen man mehrere "im" Gerät haben kann).
In Sachen Module stellte man in Aussicht, dass es zahlreiche auch komplett neuartige Features geben wird, diese werden derzeit entwickelt. Diese einzelnen Komponenten werden später in einem Online-Shop nach Vorbild des Google Play Store verkauft, als Partner wurden hier u. a. Quanta, Toshiba, Rockchip und Foxconn genannt.
Ob diese Versprechen gehalten werden können, wird man im Dezember sehen können, da man auf der zweiten Ara-Entwicklerkonferenz den ersten voll funktionsfähigen Prototypen zeigen wird.
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