Ex-Microsoft-Manager machte mit Insider-Informationen Kasse
Ein ehemaliger Manager des Software-Konzerns Microsoft ist in den USA wegen Insider-Handels verurteilt worden. Durch seine Kenntnisse über die wirtschaftlichen Aktivitäten des Unternehmens sollen er und sein Komplize bei Spekulationen mit Aktien ordentliche Gewinne eingefahren haben.
Der 32-jährige Brian Jorgenson war in leitender Position in Microsofts Finanzabteilung beschäftigt. Als die Ermittlungen gegen ihn Ende letzten Jahres zu einer Anklage führten, erhielt er seine Entlassung von dem Software-Konzern. Die Taten, derer er nun belangt wurde, reichen laut den Gerichtsunterlagen ins Jahr 2012 zurück, so die Nachrichtenagentur Reuters.
Damals, so wurden die Ereignisse vor Gericht rekonstruiert, bekam er aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit Kenntnis davon, dass Microsoft 300 Millionen Dollar in eine strategische Partnerschaft mit dem Buchhändler Barnes & Noble investieren will. Mit diesem Wissen wandte er sich an einen ehemaligen Kollegen, mit dem er zuvor bei einer anderen Firma zusammenarbeitete und der inzwischen mit Börsengeschäften beschäftigt war.
Dieser investierte daraufhin in Anteilsscheine an dem Buchhändler. Als die Kooperation zwischen Microsoft und Barnes & Noble offiziell bekanntgegeben wurde, kletterte der Kurs schließlich um satte 50 Prozent. Dies ermöglichte es dem Komplizen, die zuvor erworbenen Aktien mit einem Gewinn von 184.000 Dollar wieder abzustoßen. Zwei weitere Fälle, in denen die beiden ebenso vorgingen, folgten in den Monaten danach.
Allerdings fiel den Handelswächtern der US-Börsenaufsicht SEC das Treiben eines Tages auf und Ermittlungen wurden eingeleitet. Aufgrund dessen wurde der Komplize bereits vor zwei Wochen zu einer Haftstrafe zwischen einem und anderthalb Jahren verurteilt. Der ehemalige Microsoft-Manager muss sogar zwei Jahre hinter Gitter, was das Gericht als Warnung an alle verstanden wissen will, die einen ähnlichen Weg einschlagen wollen.
Damals, so wurden die Ereignisse vor Gericht rekonstruiert, bekam er aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit Kenntnis davon, dass Microsoft 300 Millionen Dollar in eine strategische Partnerschaft mit dem Buchhändler Barnes & Noble investieren will. Mit diesem Wissen wandte er sich an einen ehemaligen Kollegen, mit dem er zuvor bei einer anderen Firma zusammenarbeitete und der inzwischen mit Börsengeschäften beschäftigt war.
Dieser investierte daraufhin in Anteilsscheine an dem Buchhändler. Als die Kooperation zwischen Microsoft und Barnes & Noble offiziell bekanntgegeben wurde, kletterte der Kurs schließlich um satte 50 Prozent. Dies ermöglichte es dem Komplizen, die zuvor erworbenen Aktien mit einem Gewinn von 184.000 Dollar wieder abzustoßen. Zwei weitere Fälle, in denen die beiden ebenso vorgingen, folgten in den Monaten danach.
Diskrete Umschläge
Durch die illegalen Geschäfte verdienten die Partner letztlich eine Summe von 414.000 Dollar. Um ihre Kooperation zu verheimlichen, reichte der Börsenmakler die Anteile für Jorgenson dabei in Briefumschlägen weiter, die jeweils 10.000 Dollar enthielten.Allerdings fiel den Handelswächtern der US-Börsenaufsicht SEC das Treiben eines Tages auf und Ermittlungen wurden eingeleitet. Aufgrund dessen wurde der Komplize bereits vor zwei Wochen zu einer Haftstrafe zwischen einem und anderthalb Jahren verurteilt. Der ehemalige Microsoft-Manager muss sogar zwei Jahre hinter Gitter, was das Gericht als Warnung an alle verstanden wissen will, die einen ähnlichen Weg einschlagen wollen.
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