Microsoft stellt zwei Kartendienste zugunsten von Bing Maps ein
Der Software-Konzern Microsoft stellt zwei seiner Produkte aus dem Bereich der Kartendienste ein. Deren Nutzer sollen zukünftig lieber mit Bing Maps arbeiten, das inzwischen deutlich moderner ist und auch ein breiteres Spektrum an Funktionen bietet.
Eines der Produkte, die in den Ruhestand geschickt werden, ist MapPoint, das zeitweilig auch als MapPoint .NET vermarktet wurde. Dieses erschien erstmals im Jahr 2002. Der Dienst ermöglichte es den Anwendern, Karten nach eigenem Bedarf zu bearbeiten und in die Anwendungen aus der Office-Serie zu integrieren. Die Zielgruppe bestand dabei in erster Linie aus Business-Nutzern.
Als zweites Angebot wird Microsoft Streets & Trips zu den Akten gelegt. Dieses ging aus MapPoint hervor und war eher auf private Nutzer ausgelegt. Dafür wurden hier entsprechend andere Features bereitgestellt, mit denen die Software vor allem als Routen-Planer eingesetzt werden konnte.
Beide Produkte waren längst überfällig, was Updates angeht. Diese werden nun auch nicht mehr folgen. Statt dessen beginnt bereits am kommenden Montag eine einjährige Frist bis zur Einstellung des Supports für Streets & Trips. Falls irgendein Nutzer auf die Idee kommen sollte, eine inzwischen dann doch etwas altbackene Kartenanwendung zu benötigen, kann er diese aber noch bis zum Jahresende erhalten.
Als zweites Angebot wird Microsoft Streets & Trips zu den Akten gelegt. Dieses ging aus MapPoint hervor und war eher auf private Nutzer ausgelegt. Dafür wurden hier entsprechend andere Features bereitgestellt, mit denen die Software vor allem als Routen-Planer eingesetzt werden konnte.
Beide Produkte waren längst überfällig, was Updates angeht. Diese werden nun auch nicht mehr folgen. Statt dessen beginnt bereits am kommenden Montag eine einjährige Frist bis zur Einstellung des Supports für Streets & Trips. Falls irgendein Nutzer auf die Idee kommen sollte, eine inzwischen dann doch etwas altbackene Kartenanwendung zu benötigen, kann er diese aber noch bis zum Jahresende erhalten.
Überbleibsel aus DOS-Zeit
Streets & Trips hat seinen Ursprung beim Unternehmen NextBase. Dieses brachte bereits im Jahr 1988 einen Routenplaner unter dem Namen Autoroute für DOS-Systeme auf den Markt. Später folgten Versionen für den Mac, Atari ST und den Psion-PDA. Später folgte dann unter der Regie des ursprünglichen Entwicklers eine Windows-Fassung, bevor Microsoft die Software im Jahr 1994 aufkaufte. Der Software-Konzern setzte sie dann als Ergänzung für seine Enzyklopädie Expedia ein. Später bildete die Software den Ausgangspunkt für MapPoint, das letztlich die Hauptrolle einnahm.
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