Vier Festnahmen wegen schweren Betrugs mit Bahn-Online-Tickets
Die Bundespolizei hat gestern in einem Fall des Betrugs mit Online-Tickets der Deutschen Bahn zugeschlagen. Es gab Verhaftungen in Hamburg und Wohnungsdurchsuchungen in mehreren Bundesländern, an denen insgesamt 220 Beamte beteiligt waren, teilte die Behörde heute mit.
Vier Männer im Alter zwischen 18 und 26 Jahren wurden im Zuge der Aktion in Hamburg festgenommen, hieß es. Gegen die lagen durch die zuvor gelaufenen Ermittlungen bereits Haftbefehle vor. Ihnen wird nun banden- und gewerbsmäßiger Computerbetrug zum Nachteil der Deutschen Bahn in mehreren tausend Fällen vorgeworfen.
Die mutmaßlichen Täter sollen auf der Webseite der Bahn immer wieder Online-Tickets gekauft haben. Bezahlt wurde mit gestohlenen Kreditkarten-Daten. Die Tickets wurden anschließend über Online-Handelsplattformen weiterverkauft. Der dabei angerichtete Schaden soll sich nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen auf mehrere hunderttausend Euro belaufen - konkret sind 700.000 Euro im Gespräch. Dabei geht es vor allem um Ausfälle von Einnahmen bei der Bahn, da die betroffenen Kreditkartennutzer wohl Widerspruch gegen die meisten Überweisungen eingelegt haben dürften.
Die vier verhafteten Beschuldigten werden heute dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hamburg und der Bundespolizei dauern derzeit noch an. Derzeit ist nämlich unter anderem noch unklar, wie die Beschuldigten an die Kreditkartendaten gekommen sind.
Die mutmaßlichen Täter sollen auf der Webseite der Bahn immer wieder Online-Tickets gekauft haben. Bezahlt wurde mit gestohlenen Kreditkarten-Daten. Die Tickets wurden anschließend über Online-Handelsplattformen weiterverkauft. Der dabei angerichtete Schaden soll sich nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen auf mehrere hunderttausend Euro belaufen - konkret sind 700.000 Euro im Gespräch. Dabei geht es vor allem um Ausfälle von Einnahmen bei der Bahn, da die betroffenen Kreditkartennutzer wohl Widerspruch gegen die meisten Überweisungen eingelegt haben dürften.
Herkunft der Daten ist unklar
Beamte der Bundespolizei führten in diesem Zusammenhang auch bei Personen aus Rostock, Uelzen und Berlin Razzien durch. Insgesamt wurden neun Wohnungen in Hamburg, eine Wohnung in Seevetal (Niedersachsen) und eine Wohnung in Gadebusch (Mecklenburg-Vorpommern) durchsucht. Der Einsatz dauerte bis in die frühen Abendstunden an. Hier konnte den Angaben zufolge umfangreiches Beweismaterial sichergestellt werden, darunter Notebooks, Mobiltelefone, EC-Karten und Dokumente.Die vier verhafteten Beschuldigten werden heute dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hamburg und der Bundespolizei dauern derzeit noch an. Derzeit ist nämlich unter anderem noch unklar, wie die Beschuldigten an die Kreditkartendaten gekommen sind.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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