MyFirst Camera 50: Einfache Android-Kamera für Kinder ab 4 im Test
Bei der MyFirst Camera 50 handelt es sich um eine auf Android basierende Kamera für Kinder. Die 20-Megapixel-Hauptkamera soll als Einstieg in eine immer digitalere Welt dienen. Laut Hersteller richtet sich das Gerät an Nachwuchs-Fototalente ab 4 Jahren. Im Lieferumfang der Camera 50 sind zwei Sticker-Blätter dabei. Mit diesen kann das Gehäuse individualisiert und beschriftet werden.
Beim Design der Kamera legt MyFirst viel Wert auf Stabilität und Schutz. Die Andeutung eines Kamera-Griffs auf der Rückseite hilft Kindern dabei, die Kamera stabil in den Händen zu halten. Eben jene Kinder identifizieren die Camera 50 zunächst als Handy und zeigen sich überrascht, dass es sich nur um eine Kamera handelt. An der rechten Seite befindet sich außerdem ein Auslöser. Wird ein Foto gemacht, löst die Kamera hörbar aus. Drückt man den Auslöser nur leicht, wird das Bild scharf gestellt.
In der Praxis zeigt sich, dass junge Fotografen sich erst an die beiden Funktionen gewöhnen müssen, bevor sie den Unterschied gänzlich verinnerlichen. Es empfiehlt sich, die Feinheiten direkt herauszuarbeiten, um später kein Bild zu verpassen. An der Unterseite kann die Kamera geladen und eine MicroSD-Karte eingesteckt werden. Insgesamt macht die Camera 50 einen sehr soliden Eindruck. Für Kinderhände ist sie gut dimensioniert, auch noch für die ganz Kleinen.
In der Zeit, bis das Bild erscheint, hat das Zielpublikum bereits zwei- bis dreimal den Auslöser geklickt, ehe das Bild wirklich in der Galerie landet. In Zeiten, in denen Kinder bereits früh mit dem iPhone der Eltern ruhig gestellt werden und das erste Selfie mitunter vor dem ersten Kindergartentag ausgelöst wurde, ist die Performance der Kamera-App fast wichtiger als die Bildqualität selbst.
Beim Betrachten der Fotos wird schnell eine Sache klar: Bei der MyFirst Camera 50 handelt es sich nicht um ein iPhone 16 Pro. Es wäre auch abwegig, eine solche Kameraqualität in einem Gadget wie diesem zu erwarten. Stattdessen ist die Camera 50 ein Werkzeug, mit dem Kinder sich beim Fotografieren ausprobieren können. Sei es bei einem Projekt oder im Alltag. Denkbar wäre beispielsweise, dass Schulanfänger Verkehrszeichen erspähen und fotografieren sollen, um diese dann in der Klasse oder zu Hause zu besprechen. Aktuell ist die MyFirst Camera 50 für 99,99 Euro auf Amazon verfügbar. Der Hersteller bietet die Kamera in Pink und Blau an.
MYFIRST Camera 50 für 99,99 Euro bei Media Markt
Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
Beim Design der Kamera legt MyFirst viel Wert auf Stabilität und Schutz. Die Andeutung eines Kamera-Griffs auf der Rückseite hilft Kindern dabei, die Kamera stabil in den Händen zu halten. Eben jene Kinder identifizieren die Camera 50 zunächst als Handy und zeigen sich überrascht, dass es sich nur um eine Kamera handelt. An der rechten Seite befindet sich außerdem ein Auslöser. Wird ein Foto gemacht, löst die Kamera hörbar aus. Drückt man den Auslöser nur leicht, wird das Bild scharf gestellt.
In der Praxis zeigt sich, dass junge Fotografen sich erst an die beiden Funktionen gewöhnen müssen, bevor sie den Unterschied gänzlich verinnerlichen. Es empfiehlt sich, die Feinheiten direkt herauszuarbeiten, um später kein Bild zu verpassen. An der Unterseite kann die Kamera geladen und eine MicroSD-Karte eingesteckt werden. Insgesamt macht die Camera 50 einen sehr soliden Eindruck. Für Kinderhände ist sie gut dimensioniert, auch noch für die ganz Kleinen.
Dezentes Android
Als Betriebssystem kommt Android zum Einsatz. Dieses rückt aber so weit wie möglich in den Hintergrund. Unser Kollege Timm Mohn merkt positiv an, dass Kindern der Zugriff auf den Google Play Store verwehrt bleibt und sie dort somit nichts kaufen können. Auch das Aufrufen jugendgefährdender Inhalte ist nicht möglich. Es wäre wünschenswert, wenn MyFirst an der Performance der Kamera schraubt: Während Erwachsene die Geduld haben, kurz zu warten, bis das Bild in der Galerie erscheint, haben Kinder oft keinen Sinn dafür, dass es bei diesem Schritt zu einer Verzögerung kommen könnte. Eher wird das Bild zunächst als verschwunden vermutet.In der Zeit, bis das Bild erscheint, hat das Zielpublikum bereits zwei- bis dreimal den Auslöser geklickt, ehe das Bild wirklich in der Galerie landet. In Zeiten, in denen Kinder bereits früh mit dem iPhone der Eltern ruhig gestellt werden und das erste Selfie mitunter vor dem ersten Kindergartentag ausgelöst wurde, ist die Performance der Kamera-App fast wichtiger als die Bildqualität selbst.
Beim Betrachten der Fotos wird schnell eine Sache klar: Bei der MyFirst Camera 50 handelt es sich nicht um ein iPhone 16 Pro. Es wäre auch abwegig, eine solche Kameraqualität in einem Gadget wie diesem zu erwarten. Stattdessen ist die Camera 50 ein Werkzeug, mit dem Kinder sich beim Fotografieren ausprobieren können. Sei es bei einem Projekt oder im Alltag. Denkbar wäre beispielsweise, dass Schulanfänger Verkehrszeichen erspähen und fotografieren sollen, um diese dann in der Klasse oder zu Hause zu besprechen. Aktuell ist die MyFirst Camera 50 für 99,99 Euro auf Amazon verfügbar. Der Hersteller bietet die Kamera in Pink und Blau an.
MYFIRST Camera 50 für 99,99 Euro bei Media Markt
Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
Verwandte Videos
- Mobiler Beamer oder XR-Brille? - Test zeigt deutlichen Sieger
- HoverAir X1 ProMax: So lange dauert's bis zum ersten Flug der Drohne
- Gaming und Arbeit: Samsungs aktuelle Tablet-Mittelklasse im Vergleich
- Blackview Tab18 im Test: High-End Gaming für unterwegs
- Navimow i210: Neuer Segway-Mähroboter mit LiDAR-Navigation im Test
Verwandte Tags











