Kinhank Motion X: Android-Spielkonsole mit Gestensteuerung im Test
Bei der Kinhank Motion X handelt es sich um eine auf Android basierende Spiele-TV-Box. Die große Besonderheit des Systems befindet sich auf der Frontseite: eine Kamera, die Bewegungen des Nutzers erkennen kann. Der Hersteller geht mit der Kamera-Lösung einen interessanten Weg, der so von keiner aktuellen Konsole vorgelebt wird. Das Konzept beschreibt Kinhank treffend in einem Satz: Motion X soll dabei helfen, Medienzeit in aktive Zeit zu verwandeln. An der Linse ist auch ein Sichtschutz angebracht, den man vor die Kamera schieben kann, während diese nicht verwendet wird.
Dabei geht das Motion-X-System aber nicht den Weg von Ring Fit, sondern verzichtet während der Spiele komplett auf einen Controller. Grundsätzlich steuert man das Motion X durchaus über eine Fernbedienung. Diese setzt den hellen Trend des Geräts fort und ist in Weiß gehalten. Eine Umgewöhnung ist nicht nötig: Die Bedienelemente ähneln denen anderer Android-TV-Boxen. In Spielen hingegen werden die Hände zum Controller.
Auf der Rückseite verbaut der Hersteller einen USB-Port, über den die Konsole mit Strom versorgt wird. Ein passendes USB-C-Netzteil liegt bei. Außerdem befinden sich rückseitig zwei USB-A-Ports sowie der HDMI-Anschluss. Die linke Seite ist bis auf die Öffnungen für die Lüftung leer. Auf der Unterseite ist eine gummierte Fläche angebracht, die für einen festen Stand sorgt. Die Unterseite ist auch magnetisch, passend zum Stand, den Kinhank mitliefert.
Auch wenn das System zunächst Englisch spricht, lässt sich die Sprache auf Deutsch umstellen. Es folgt eine gut geschriebene, optisch ansprechende Einführung, die erklärt, wie das Gerät aufgestellt werden sollte. Dazu gehört, dass man es möglichst mittig vor den Fernseher stellt sowie möglichst nah an den Rand der Kommode. Auch der Abstand zwischen dem Gerät und einem selbst sollte beachtet werden. Der Hersteller empfiehlt 150-300 cm Entfernung zwischen Nutzer und dem Motion X.
Über "Mehr" erreicht man verschiedene Apps, die auf der Android-TV-Box installiert wurden. Auch der Google Play Store ist darunter. Mit diesem lassen sich eine Vielzahl an zusätzlichen Apps herunterladen. Es fällt auf, dass das vorinstallierte System ein Mischmasch aus Android-TV-Apps und regulären Tablet-Android-Apps ist. Die Entwickler sahen hierfür sicher einen wichtigen Grund, wirklich erschlossen hat sich diese Entscheidung unserem Kollegen Timm Mohn jedoch nicht.
Der durchaus seltsame Mischmasch aus Android und anderem Android führt dazu, dass Apps wie YouTube doppelt installiert werden können. Das ist etwas irritierend und hätte vermieden werden können, wenn man sich für ein einheitliches Betriebssystem entschieden hätte. Streaming-Apps wie Netflix oder Prime Video lassen sich zwar installieren, sind aber teils schwer zu bedienen, weil sie nicht für die Bedienung mit der Maus oder einer Fernbedienung gemacht sind.
Kinhank hat mit dem Motion X eine durchaus interessante Konsole für Kinder erschaffen. Es wäre wünschenswert, wenn einige Features noch weiter ausgebaut würden. In den vergangenen Monaten gab es immer wieder neuen Content für die Spiele-Inseln, eine ist völlig neu dazu gekommen. Ganz generell ist der Ansatz, den der Hersteller hier verfolgt, sehr spannend. Aber der Feinschliff wird wahrscheinlich erst via Update nachgeliefert. Aktuell ist das Kinhank Motion X für 204 Euro auf Amazon verfügbar. Der Hersteller selbst bietet es für 199,99 USD, also derzeit ca. 172 Euro an. Zusätzlich lässt sich mit dem Code CHRISOFF20 ein 10-Prozent-Gutschein aktivieren. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
Dabei geht das Motion-X-System aber nicht den Weg von Ring Fit, sondern verzichtet während der Spiele komplett auf einen Controller. Grundsätzlich steuert man das Motion X durchaus über eine Fernbedienung. Diese setzt den hellen Trend des Geräts fort und ist in Weiß gehalten. Eine Umgewöhnung ist nicht nötig: Die Bedienelemente ähneln denen anderer Android-TV-Boxen. In Spielen hingegen werden die Hände zum Controller.
Auf der Rückseite verbaut der Hersteller einen USB-Port, über den die Konsole mit Strom versorgt wird. Ein passendes USB-C-Netzteil liegt bei. Außerdem befinden sich rückseitig zwei USB-A-Ports sowie der HDMI-Anschluss. Die linke Seite ist bis auf die Öffnungen für die Lüftung leer. Auf der Unterseite ist eine gummierte Fläche angebracht, die für einen festen Stand sorgt. Die Unterseite ist auch magnetisch, passend zum Stand, den Kinhank mitliefert.
Auch wenn das System zunächst Englisch spricht, lässt sich die Sprache auf Deutsch umstellen. Es folgt eine gut geschriebene, optisch ansprechende Einführung, die erklärt, wie das Gerät aufgestellt werden sollte. Dazu gehört, dass man es möglichst mittig vor den Fernseher stellt sowie möglichst nah an den Rand der Kommode. Auch der Abstand zwischen dem Gerät und einem selbst sollte beachtet werden. Der Hersteller empfiehlt 150-300 cm Entfernung zwischen Nutzer und dem Motion X.
Anweisungen beachten!
Bevor man spielt, sollte man außerdem auf eher einfache Kleidung setzen, die aber gleichzeitig keine Ähnlichkeit mit der Wandfarbe hat. Auch die Beleuchtung ist wichtig: Gegenlicht sollte vermieden werden. Motion X bietet 1- und 2-Spieler-Spiele. Sollte man allein spielen, darf keine andere Person ins Sichtfeld der Kamera laufen. Schließlich sollte man alle störenden Gegenstände aus der näheren Umgebung entfernen, da man sich beim Motion X durchaus bewegt. Damit ist die erste Einrichtung und Einführung abgeschlossen. Man erhält einen ersten Blick auf die Spiellandschaft und die verschiedenen Inseln, auf denen Abenteuer erlebt werden können.Über "Mehr" erreicht man verschiedene Apps, die auf der Android-TV-Box installiert wurden. Auch der Google Play Store ist darunter. Mit diesem lassen sich eine Vielzahl an zusätzlichen Apps herunterladen. Es fällt auf, dass das vorinstallierte System ein Mischmasch aus Android-TV-Apps und regulären Tablet-Android-Apps ist. Die Entwickler sahen hierfür sicher einen wichtigen Grund, wirklich erschlossen hat sich diese Entscheidung unserem Kollegen Timm Mohn jedoch nicht.
Der durchaus seltsame Mischmasch aus Android und anderem Android führt dazu, dass Apps wie YouTube doppelt installiert werden können. Das ist etwas irritierend und hätte vermieden werden können, wenn man sich für ein einheitliches Betriebssystem entschieden hätte. Streaming-Apps wie Netflix oder Prime Video lassen sich zwar installieren, sind aber teils schwer zu bedienen, weil sie nicht für die Bedienung mit der Maus oder einer Fernbedienung gemacht sind.
Kinhank hat mit dem Motion X eine durchaus interessante Konsole für Kinder erschaffen. Es wäre wünschenswert, wenn einige Features noch weiter ausgebaut würden. In den vergangenen Monaten gab es immer wieder neuen Content für die Spiele-Inseln, eine ist völlig neu dazu gekommen. Ganz generell ist der Ansatz, den der Hersteller hier verfolgt, sehr spannend. Aber der Feinschliff wird wahrscheinlich erst via Update nachgeliefert. Aktuell ist das Kinhank Motion X für 204 Euro auf Amazon verfügbar. Der Hersteller selbst bietet es für 199,99 USD, also derzeit ca. 172 Euro an. Zusätzlich lässt sich mit dem Code CHRISOFF20 ein 10-Prozent-Gutschein aktivieren. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
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