ARM und x86: AMD kündigt Pin-kompatible SoCs an
Der Chiphersteller AMD hat sein "Project Skybridge" vorgestellt, dabei handelt es sich um eine Pin-Kompatibilität, die sowohl eine Bestückung mit einem x86- als auch ARM-Chipsatz erlaubt. Der Start ist für das Jahr 2015 geplant.
Project Skybridge: Die aktuelle Roadmap von AMD
Das soll unter dem Stichwort "Ambidexterität" gelingen, so bezeichnet AMD die neue Art des Computing. Es bedeutet so viel wie "beidhändig" und beschreibt die Fähigkeit, mit beiden "Händen" - in diesem Fall Prozessoren bzw. CPU-Architekturen - gleich gut zurechtkommen zu können. Das berichtet unter anderem AnandTech unter Berufung auf eine Pressemitteilung von AMD.
Anand Lal Shimpi schreibt, dass er nicht damit rechnet, dass es Standard-(Desktop-)Boards geben wird, die sowohl mit ARM- als auch x86-SoCs kompatibel sein werden, der Chip-Experte meint aber, dass ein derartiges Design einige Vorteile für eingebettete BGA-Lösungen ("Ball Grid Array") biete.
Abgesehen von der "Himmelsbrücke" hat AMD auch den "K12"-Chip angekündigt, das ist das erste von AMD maßgeschneiderte ARM-Design, in der aktuellen Roadmap ist der K12 für das Jahr 2016 vorgesehen. Derzeit hat das Unternehmen lediglich einen ARM-Chipsatz im Angebot, nämlich den für Server gedachten 28nm-Cortex-A57 mit dem Codenamen Seattle.
Die "Himmelsbrücke"
Für den US-amerikanischen Halbleiterhersteller AMD waren mobile Chips bisher alles andere als eine Erfolgsgeschichte, wie Mitbewerber Intel hat auch AMD den inzwischen von Qualcomm dominierten Markt vernachlässigt und versucht nun, den Anschluss zu finden (die Nachfrage nach x86-Chips ist hingegen gesättigt).
Project Skybridge: Die aktuelle Roadmap von AMD
Das soll unter dem Stichwort "Ambidexterität" gelingen, so bezeichnet AMD die neue Art des Computing. Es bedeutet so viel wie "beidhändig" und beschreibt die Fähigkeit, mit beiden "Händen" - in diesem Fall Prozessoren bzw. CPU-Architekturen - gleich gut zurechtkommen zu können. Das berichtet unter anderem AnandTech unter Berufung auf eine Pressemitteilung von AMD.
Ein Pin für beide Fälle
Der Hersteller schreibt, dass man im kommenden Jahr eine Niedrigenergie-CPU (SoC) auf Basis von 20-Nanometer-Cortex-A57 (samt "Graphics Core Next"-GPU) veröffentlichen wird. Besonderheit des ARM-Chips ist, dass er Pin-kompatibel mit der nächsten Generation der x86-SoCs (mit "Puma+"-Kernen) sein wird.Anand Lal Shimpi schreibt, dass er nicht damit rechnet, dass es Standard-(Desktop-)Boards geben wird, die sowohl mit ARM- als auch x86-SoCs kompatibel sein werden, der Chip-Experte meint aber, dass ein derartiges Design einige Vorteile für eingebettete BGA-Lösungen ("Ball Grid Array") biete.
Abgesehen von der "Himmelsbrücke" hat AMD auch den "K12"-Chip angekündigt, das ist das erste von AMD maßgeschneiderte ARM-Design, in der aktuellen Roadmap ist der K12 für das Jahr 2016 vorgesehen. Derzeit hat das Unternehmen lediglich einen ARM-Chipsatz im Angebot, nämlich den für Server gedachten 28nm-Cortex-A57 mit dem Codenamen Seattle.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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