Norwegen: Militär baut Oculus Rift in Panzer ein
In Norwegen hat das Militär das Virtual-Reality (VR)-System Oculus Rift für sich entdeckt und will dieses zukünftig einsetzen, um Panzerfahrern einen besseren Überblick über ihre Umgebung zu verschaffen.
An den Seiten des Fahrzeugs werden dafür vier 3D-Kameras angebracht, die das Umgebungsbild liefern. Der Fahrer im Inneren des gepanzerten Gefährts erhält so auf seiner VR-Brille eine komplette Rundumsicht. Doch hier hören die Vorteile nicht auf, die die Entwickler des norwegischen Militärs ihren Soldaten zur Verfügung stellen wollen.
Das Bild, was die Panzerfahrer auf die Oculus Rift gespielt bekommen, wird auch um verschiedene weitere Informationen angereichert, so dass ihnen ein komplettes Augmented Reality-System zur Verfügung steht. Wie man es auch aus Computer-Spielen kennt, können hier beispielsweise ein Kompass, Daten zur aktuellen Geschwindigkeit und eine schematische Karte der Umgebung in das Bild eingebettet werden.
Grundsätzlich ist die Idee, Fahrern von gepanzerten Fahrzeugen über ein vergleichbares System einen besseren Überblick zu verschaffen, natürlich nicht neu. Die Zeiten, in denen ihnen in Gefechts-Situationen nur ein schmaler Seh-Schlitz zur Orientierung zur Verfügung stand und die Panzerung sie ansonsten komplett einschloss, sind längst vorbei.
Dass das norwegische Militär aber begann, mit der Oculus Rift zu experimentieren, beruht auf einer einfachen Betrachtung der Kosten. Die VR-Brille kostet wenige hundert Euro. Hinzu kommt dann noch einmal ein Betrag im unteren Tausend-Euro-Bereich für die Kameras und den Computer, der die Bilder verarbeitet und mit zusätzlichen Daten unterfüttert. Ein System mit vergleichbarer Leistung, das von einem der bekannten Rüstungs-Konzerne angeboten wird, kostet hingegen schnell einen sechsstelligen Betrag.
Die Entwickler beim norwegischen Militär rechnen damit, bald nicht mehr nur ihre wenigen Oculus Rift-Modelle zu Testzwecken zur Verfügung zu haben, sondern die Truppe in größerem Umfang ausstatten zu können. Getragen wird diese Hoffnung durch die Übernahme des Herstellers Oculus VR durch Facebook, was der Firma die nötige wirtschaftliche Kraft zur Produktion in größerem Stil verschafft.
Das Bild, was die Panzerfahrer auf die Oculus Rift gespielt bekommen, wird auch um verschiedene weitere Informationen angereichert, so dass ihnen ein komplettes Augmented Reality-System zur Verfügung steht. Wie man es auch aus Computer-Spielen kennt, können hier beispielsweise ein Kompass, Daten zur aktuellen Geschwindigkeit und eine schematische Karte der Umgebung in das Bild eingebettet werden.
Grundsätzlich ist die Idee, Fahrern von gepanzerten Fahrzeugen über ein vergleichbares System einen besseren Überblick zu verschaffen, natürlich nicht neu. Die Zeiten, in denen ihnen in Gefechts-Situationen nur ein schmaler Seh-Schlitz zur Orientierung zur Verfügung stand und die Panzerung sie ansonsten komplett einschloss, sind längst vorbei.
Dass das norwegische Militär aber begann, mit der Oculus Rift zu experimentieren, beruht auf einer einfachen Betrachtung der Kosten. Die VR-Brille kostet wenige hundert Euro. Hinzu kommt dann noch einmal ein Betrag im unteren Tausend-Euro-Bereich für die Kameras und den Computer, der die Bilder verarbeitet und mit zusätzlichen Daten unterfüttert. Ein System mit vergleichbarer Leistung, das von einem der bekannten Rüstungs-Konzerne angeboten wird, kostet hingegen schnell einen sechsstelligen Betrag.
Die Entwickler beim norwegischen Militär rechnen damit, bald nicht mehr nur ihre wenigen Oculus Rift-Modelle zu Testzwecken zur Verfügung zu haben, sondern die Truppe in größerem Umfang ausstatten zu können. Getragen wird diese Hoffnung durch die Übernahme des Herstellers Oculus VR durch Facebook, was der Firma die nötige wirtschaftliche Kraft zur Produktion in größerem Stil verschafft.
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