Minesweepers: Robotik-Wettstreit gegen Landminen
Inspiriert vom Kultspiel "Minesweeper" arbeiten verschiedene Forschungs-Teams an Robotern, die auf die Suche nach Landminen und Blindgängern spezialisiert sind - und treten im Wettbewerb gegeneinander an.
Ins Leben gerufen wurde das Projekt von der ägyptischen Abteilung des Berufsverbands der Ingenieure IEEE. Bei "Minesweepers: Towards a Landmine-free World" handelt es sich um die erste Outdoor-Meisterschaft in der Robotik-Forschung, die sich eindeutig humanitären Zielen verschrieben hat. Dabei verfolgt die IEEE mehrere Ziele: So soll das öffentliche Bewusstsein für das Problem der Landminen geschärft und natürlich die Technik für deren Suche entscheidend weitergebracht werden.
Letztlich soll durch das Projekt ein Problem gelöst werden, dass schon seit längerem viele humanitäre Organisationen beschäftigt: Weltweit warten Schätzungen zufolge rund 110 Millionen Landminen auf ihre Opfer. Jährlich werden rund 5.000 Menschen von ihnen getötet oder schwer verletzt. Die heute zur Beseitigung verfügbaren Methoden sind langsam, wenig effektiv, oft gefährlich und kostspielig. Angenommen, es würden keine neuen Minen hinzukommen, würde immerhin rund 1.100 Jahre dauern, um alle Sprengkörper zu finden und unschädlich zu machen. Noch nicht mit einberechnet sind hier Blindgänger aus Bomben- oder Artillerie-Gefechten.
Roboter sollen daher möglichst schnell Besserung bringen. Der Schwerpunkt des von der IEEE ausgeschrieben Wettbewerbs liegt erst einmal in der Kartographierung. Die Systeme sollen das Gelände erkunden und automatisch die Fundorte auf einer virtuellen Karte kennzeichnen. Bereits dies würde die Sicherheit in riskanten Gebieten wesentlich erhöhen und auch die Arbeit von Entschärfungs-Spezialisten erleichtern.
Wettkampf unter Praxisbedingungen
Bis zum 1. Juli können sich nun Entwickler-Teams um einen Startplatz bewerben und müssen dafür anhand technischer Spezifikationen ihrer Roboter und Video-Demonstrationen einen ersten Eindruck von ihrer Technik vermitteln. Im September sollen die verschiedenen Systeme dann nahezu unter Praxisbedingungen gegeneinander antreten. Das Spielfeld ist in dem Fall ein 20 x 20 Meter großes Gebiet, das von vier GPS-Koordinaten begrenzt wird. Die Oberfläche ist der Praxis nachempfunden: Es gibt Gras, kleine Bäume, einen Bach und Unebenheiten - sowie natürlich mehrere Minen-Attrappen, die aufgespürt werden müssen.Letztlich soll durch das Projekt ein Problem gelöst werden, dass schon seit längerem viele humanitäre Organisationen beschäftigt: Weltweit warten Schätzungen zufolge rund 110 Millionen Landminen auf ihre Opfer. Jährlich werden rund 5.000 Menschen von ihnen getötet oder schwer verletzt. Die heute zur Beseitigung verfügbaren Methoden sind langsam, wenig effektiv, oft gefährlich und kostspielig. Angenommen, es würden keine neuen Minen hinzukommen, würde immerhin rund 1.100 Jahre dauern, um alle Sprengkörper zu finden und unschädlich zu machen. Noch nicht mit einberechnet sind hier Blindgänger aus Bomben- oder Artillerie-Gefechten.
Roboter sollen daher möglichst schnell Besserung bringen. Der Schwerpunkt des von der IEEE ausgeschrieben Wettbewerbs liegt erst einmal in der Kartographierung. Die Systeme sollen das Gelände erkunden und automatisch die Fundorte auf einer virtuellen Karte kennzeichnen. Bereits dies würde die Sicherheit in riskanten Gebieten wesentlich erhöhen und auch die Arbeit von Entschärfungs-Spezialisten erleichtern.
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