Mobiler Drucker in kleinem Roboter-Fahrzeug
Ein kleiner Roboter soll zukünftig dafür sorgen, dass Nutzer auch unterwegs Dokumente ausdrucken können. Das lange unveränderte Grundkonzept des Druckers wird dafür komplett geändert.
Beim israelischen Startup Zuta Labs machte man sich Gedanken, wie man auch den Drucker aus dem Büro so konzeptionieren könnte, dass er in eine Welt passt, in der Nutzer immer mobiler arbeiten. Denn im Gegensatz zu nahezu allen anderen Geräten gab es hier noch keinen praktikablen Ansatz. Noch immer sind Drucker relativ große Kisten, in denen der Druckkopf quer über das durchlaufende Papier geschoben wird. Auch kompaktere Varianten sind nicht wirklich geeignet, in der Tasche Platz zu finden.
Das fertige Produkt soll dann neben dem Druckkopf und der Fahrvorrichtung auch Elektronik für die Datenübertragung, Sensoren zum Erfassen des Papiers und einen Akku für den mobilen Betrieb erhalten. Dies alles soll in einem etwa 10 x 10 x 8 Zentimeter großen Gehäuse Platz finden. Anwender sollen den mobilen Drucker so immer in der Tasche dabei haben können und ihn bei Bedarf einfach auf ein Blatt Papier auf einer ebenen Oberfläche setzen können, um ein Dokument auszudrucken.
Mit dem Prototyp ist es nach Angaben der Entwickler bereits möglich, Texte und Bilder in Graustufen zu drucken. Passt ein Ausdruck nicht auf ein Blatt, meldet sich das System nach der Fertigstellung der ersten Seite, damit der Nutzer den Roboter auf ein neues Blatt setzt.
Um ihre Entwicklung zur Marktreife zu bekommen, will Zuta das dafür nötige Startkapital per Crowd-Funding einsammeln. Rund 400.000 Dollar werden benötigt, so hat man kalkuliert, bis die ersten Serienmodelle an Interessenten ausgeliefert werden können.
Prototyp funktioniert bereits
Bei der Firma kam man daher auf die Idee, den Druckkopf in einen frei beweglichen Roboter einzubauen. Dieser könnte dann über ein auf den Tisch gelegtes Blatt Papier fahren und die benötigten Stellen mit Tinte versorgen. Über einen funktionierenden Prototyp verfügt man bei Zuta bereits. Dieser soll nun in ein ansprechendes Gehäuse integriert werden.Das fertige Produkt soll dann neben dem Druckkopf und der Fahrvorrichtung auch Elektronik für die Datenübertragung, Sensoren zum Erfassen des Papiers und einen Akku für den mobilen Betrieb erhalten. Dies alles soll in einem etwa 10 x 10 x 8 Zentimeter großen Gehäuse Platz finden. Anwender sollen den mobilen Drucker so immer in der Tasche dabei haben können und ihn bei Bedarf einfach auf ein Blatt Papier auf einer ebenen Oberfläche setzen können, um ein Dokument auszudrucken.
Mit dem Prototyp ist es nach Angaben der Entwickler bereits möglich, Texte und Bilder in Graustufen zu drucken. Passt ein Ausdruck nicht auf ein Blatt, meldet sich das System nach der Fertigstellung der ersten Seite, damit der Nutzer den Roboter auf ein neues Blatt setzt.
Um ihre Entwicklung zur Marktreife zu bekommen, will Zuta das dafür nötige Startkapital per Crowd-Funding einsammeln. Rund 400.000 Dollar werden benötigt, so hat man kalkuliert, bis die ersten Serienmodelle an Interessenten ausgeliefert werden können.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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