Roboter-Forschung: Google will kein Geld vom Militär
Der Suchmaschinenriese hat zuletzt eine Einkaufstour in Sachen Robotik-Unternehmen veranstaltet. Google will sich aber von ähnlichen Projekten mit militärischem Hintergrund distanzieren, den Armeeforschern geht es aber ganz ähnlich.
Google X und DARPA sind zwei Namen, die derzeit noch vieles gemeinsam haben, aber daran arbeiten, die Gemeinsamkeiten stark zu reduzieren. Google X ist jene Abteilung des kalifornischen Unternehmens, die an besonders ambitionierten Technik-Projekten arbeitet. Die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) ist jene Behörde des US-Verteidigungsministeriums, die für "futuristische" Forschung und Entwicklung zuständig ist.
'Atlas'-Roboter von Boston Dynamics
Doch trotz einiger anderer Schnittstellen - wie dem selbstfahrenden Auto von Google, das seinen Ursprung in einem DARPA-Wettbewerb hatte - will sich der zivile Anbieter von den Forschern des Militärs so weit wie nur möglich distanzieren. Google will nicht in die Nähe von "Killer-Robotern" gebracht werden. Doch auch die DARPA will sich von Google so weit wie nur möglich entfernen, da die Behörde mit ihrem 2,7-Milliarden-Dollar-Budget keine Projekte fördern will, an die das Pentagon später nicht mehr herankommt - da Google seine Entwicklungen für zivile und damit lukrativere Zwecke einsetzen will.
Überdies hat Google auch noch jenes Unternehmen aufgekauft, das als haushoher Favorit auf den DARPA-Wettbewerb gilt, nämlich Schaft. Das japanische Projekt hat von DARPA ursprünglich Mittel in Höhe von 2,6 Millionen Dollar zugesagt bekommen.
Das Militär will den Wettbewerb nun teilweise neu auflegen und ihn auf Teams ohne Atlas-Basis ausweiten, damit will man sich von der Abhängigkeit von Boston Dynamics lösen. Das Schaft-Projekt wird hingegen in eine "selbst-finanzierte" Wettbewerbskategorie übersiedelt, damit verzichtet Google auch auf etwaiges DARPA-Geld.
Ende einer "Zwangsehe"
Laut einem Bericht von The Verge sind Google und DARPA noch in einer Art Zwangsehe verbunden: Denn der Suchmaschinenriese hat zwei bekannte Robotik-Unternehmen übernommen, Boston Dynamics und Schaft, die beide noch DARPA-Verpflichtungen ableisten müssen.
'Atlas'-Roboter von Boston Dynamics
Doch trotz einiger anderer Schnittstellen - wie dem selbstfahrenden Auto von Google, das seinen Ursprung in einem DARPA-Wettbewerb hatte - will sich der zivile Anbieter von den Forschern des Militärs so weit wie nur möglich distanzieren. Google will nicht in die Nähe von "Killer-Robotern" gebracht werden. Doch auch die DARPA will sich von Google so weit wie nur möglich entfernen, da die Behörde mit ihrem 2,7-Milliarden-Dollar-Budget keine Projekte fördern will, an die das Pentagon später nicht mehr herankommt - da Google seine Entwicklungen für zivile und damit lukrativere Zwecke einsetzen will.
Nicht dabei, aber dennoch beteiligt
Auslöser der Spannungen war der Forschungswettbewerb "DARPA Robotics Challenge": Darin sollten Forscher Rettungsroboter mit bestimmten "athletischen" Fähigkeiten entwickeln. Google beteiligt sich zwar nicht direkt daran, fünf der acht Finalisten setzen aber auf den von Boston Dynamics entwickelten Humanoiden Atlas.Überdies hat Google auch noch jenes Unternehmen aufgekauft, das als haushoher Favorit auf den DARPA-Wettbewerb gilt, nämlich Schaft. Das japanische Projekt hat von DARPA ursprünglich Mittel in Höhe von 2,6 Millionen Dollar zugesagt bekommen.
Das Militär will den Wettbewerb nun teilweise neu auflegen und ihn auf Teams ohne Atlas-Basis ausweiten, damit will man sich von der Abhängigkeit von Boston Dynamics lösen. Das Schaft-Projekt wird hingegen in eine "selbst-finanzierte" Wettbewerbskategorie übersiedelt, damit verzichtet Google auch auf etwaiges DARPA-Geld.
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