Zattoo kann endlich ProSiebenSat.1 in Boot holen
Die Online-Fernsehplattform Zattoo kann einen weiteren Erfolg verbuchen: Nach monatelangen Verhandlungen wird nun mit ProSiebenSat.1 auch die zweite große Privatsender-Gruppe mit ins Boot geholt.
Wie das Unternehmen mitteilte, habe man einen Vertrag über die Einspeisung der verschiedenen TV-Sender von ProSiebenSat.1 in das Streaming-Angebot abschließen können. Zattoo-Nutzer erhalten so nun bald auch Zugang zu ProSieben, Sat.1, Kabel Eins, Sixx, Sat.1 Gold und ProSieben Maxx. Wann genau die Zuschaltung erfolgt, ist allerdings noch nicht gänzlich geklärt.
ProSiebenSat.1 hatte allerdings lange gezögert - immerhin wollte man die Nutzer vor allem auf die eigenen Online-Dienste MyVideo und Maxdome holen. Das funktionierte aber wohl nicht so recht, so dass man nun einen Schritt auf Zattoo zumachte. Dabei dürfte auch eine Rolle gespielt haben, dass man befürchten musste, vor allem im Mobile-Bereich Marktanteile an RTL zu verlieren, nachdem dessen Programme beispielsweise für die Zattoo-Nutzung von Smartphone und Tablet aus verfügbar waren. Als man im Januar in Schweden mit dem Anbieter Magine zusammenkam, war im Grunde klar, dass der Vertrag mit Zattoo nun nur noch eine Frage der Zeit ist.
Allerdings werden die neuen Sender wohl wie auch schon die RTL-Programme nicht Bestandteil des kostenlosen Paketes sein. Zugriff erhalten nur Kunden, die das gebührenpflichtige HiQ-Paket abonnieren. Dieses kostet 4,99 Euro pro Monat, 12,99 Euro für drei Monate oder 44,99 Euro für ein Jahr. Zu den über 70-Sendern aus dem freien Angebot kommen hier noch die RTL- und nun die ProSiebenSat.1-Sender hinzu, wobei 22 Kanäle auch als HD-Stream empfangbar sind.
Lange geziert
Zattoo kann damit inzwischen einen großen Teil des deutschen Fernsehmarktes abdecken. Bis vor einiger Zeit beschränkte sich das Angebot noch auf die öffentlich-rechtlichen Anstalten und einige kleinere private. Im vergangenen Jahr konnte man sich dann aber auf eine Kooperation mit der RTL-Gruppe einigen.ProSiebenSat.1 hatte allerdings lange gezögert - immerhin wollte man die Nutzer vor allem auf die eigenen Online-Dienste MyVideo und Maxdome holen. Das funktionierte aber wohl nicht so recht, so dass man nun einen Schritt auf Zattoo zumachte. Dabei dürfte auch eine Rolle gespielt haben, dass man befürchten musste, vor allem im Mobile-Bereich Marktanteile an RTL zu verlieren, nachdem dessen Programme beispielsweise für die Zattoo-Nutzung von Smartphone und Tablet aus verfügbar waren. Als man im Januar in Schweden mit dem Anbieter Magine zusammenkam, war im Grunde klar, dass der Vertrag mit Zattoo nun nur noch eine Frage der Zeit ist.
Allerdings werden die neuen Sender wohl wie auch schon die RTL-Programme nicht Bestandteil des kostenlosen Paketes sein. Zugriff erhalten nur Kunden, die das gebührenpflichtige HiQ-Paket abonnieren. Dieses kostet 4,99 Euro pro Monat, 12,99 Euro für drei Monate oder 44,99 Euro für ein Jahr. Zu den über 70-Sendern aus dem freien Angebot kommen hier noch die RTL- und nun die ProSiebenSat.1-Sender hinzu, wobei 22 Kanäle auch als HD-Stream empfangbar sind.
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Christian Kahle
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